<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481</id><updated>2011-08-10T04:23:55.334-07:00</updated><category term='Lyrik'/><category term='Literatur'/><category term='Bild'/><category term='Spanisch'/><category term='Medien'/><category term='Erfindung'/><category term='Erzählung'/><category term='Taktik'/><category term='Romat'/><category term='Kirche'/><category term='Philosophie'/><category term='Fußball'/><category term='Wirtschaft'/><category term='Diskordianismus'/><category term='Skandal'/><category term='Aphorismen'/><category term='Politik'/><category term='Abseits'/><category term='Kolumbien'/><category term='Kultur'/><category term='Terrorismus'/><category term='Tierschutz'/><category term='Religion'/><category term='Briefe'/><category term='Sprache'/><category term='Diskussion'/><title type='text'>Weisheiten des Feigenkaktusses</title><subtitle type='html'>Anmerkungen zum Gedanken-Geschehen auf und außerhalb der Erde. Zuweilen mit einem diskordisch-relativistischen Anklang versehen.

River — sos mi locura...</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>32</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-1085367078758248014</id><published>2011-02-14T09:34:00.000-08:00</published><updated>2011-02-14T09:37:13.499-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tierschutz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Skandal'/><title type='text'>E n t s e t z e n</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Was in Österreich gegenwärtig vor sich geht, spottet jeder wohlgemeinten Satire. Das Entsetzliche daran: niemand lacht. Und selbst noch schauerlicher: es gibt auch nichts zu lachen, nur scheint dem Gutteil der Österreicher nicht deshalb die Lust am Lachen vergangen zu sein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während das intellektuell bedauernswerte Krone-Leserbriefe-Klientel vor den Schrecken der Islamisierung in unserer tollen Heimat warnt, wird im Land kurzerhand und ohne dass viel Staub aufgewirbelt würde die Rechtsstaatlichkeit aufgegeben und ein menschenverachtender Rechtsradikalismus etabliert. Und zwar in einer Gestalt, die mir wirklich Schrecken einjagt, zumal es mir nicht viele gleichtun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele haben wohl schon davon gehört und die meisten von ihnen scheinen es unvermittelt vergessen oder zumindest für mäßig bedeutsam gehalten zu haben und doch ist das, was in diesen Tagen geschieht, außerordentlich bedeutsam: Es findet in Österreich ein Inquisitionsprozess alter Schule statt. Leider fehlen der österreichischen Justiz zur Verfolgung von Korruption, Wiederbetätigung oder Tierquälerei sowohl Geld als auch Personal. Doch zumindest zur Bekämpfung «wirklicher Gefahren» stehen scheinbar Mittel jeder Art in unbegrenzter Fülle zur Verfügung. So konnte es sich Vater Staat erlauben, ein Dutzend österreichischer Tierschützer(, die sprichwörtlich keiner Fliege etwas zuleide tun könnten) im Stile großer italienischer Mafia-Razzien in Person von jeweils zahlreichen schwer bewaffneten Polizisten einen Besuch abzustatten, die vermeintlichen Schwerverbrecher an Stuhl und Herd zu fesseln und ihre Wohnungen auf den Kopf zu stellen. Gefunden wurde selbstredend nichts. Was die Justiz natürlich nicht dazu bewegte, von weiteren absurden Aktionen Abstand zu nehmen. Vielmehr wurden nun von der CIA Anleihen genommen und die bedrohlichen Tierschützer zu wahrhaft gläsernen Menschen gemacht. Telefonate, Emails und SMS wurden abgehört, sogar eine versteckte Ermittlerin wurde in den Fall eingeschleust und heuchelte eine Freundschaft. Ergebnis der ganzen Farce: Kosten: über 4.000.000 €. Ergebnisse: 0. Doch scheinbar noch immer nicht Grund genug, den Inquisitionsprozess einzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Innenministerium trifft sich mit Vertretern der Pelz-Lobby und kurz darauf wird über die Tierschützer die Untersuchungshaft verhängt. Der Prozess ist voll von Unrechtmäßigkeiten und Widersprüchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Vorgehen ist &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;willkürlich &lt;/span&gt;und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;nicht rechtsstaatlich&lt;/span&gt;. Diese Vorgänge müssen Angst hervorrufen und dürfen nicht ignoriert werden, wie als ob die Rechtsstaatlichkeit in Österreich ohnehin einzementiert wäre. Das ist sie nicht. So lange die Politikspitze mit der Dummheit der Bevölkerung kalkuliert und Recht behält, ist populistisches Dampfgeplauder von wegen «das Volk ist der Souverän» oder «auf das Volk hören» dämliche Heuchelei. Das sogenannte «Volk» ist scheinbar eine zähe und träge Masse, die nur Gedanken speit, die ihm suggeriert werden. «L’union fait la force», ja. Doch nur dann, wenn die Gemeinschaft auch mündig und verständig ist und sich nicht auf eine Bierzeltkultur reduziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wir hier erleben, ist ein außergewöhnlicher und böse besorgniserregender Skandal. Dass die Presse darüber schweigt, ist bedenklich. Wir dürfen es nicht tun. In einem Land, wo Rechtsradikalismus opportun und schicklich, Populismus gang und gäbe ist, bewegt sich die Rechtsstaatlichkeit ohnehin auf sehr dünnem Eis!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-1085367078758248014?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/1085367078758248014/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2011/02/e-n-t-s-e-t-z-e-n.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/1085367078758248014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/1085367078758248014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2011/02/e-n-t-s-e-t-z-e-n.html' title='E n t s e t z e n'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-3663402218827850763</id><published>2010-09-12T10:03:00.001-07:00</published><updated>2010-09-12T10:06:53.558-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aphorismen'/><title type='text'>3 (kurze) Aphorismen</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Geschichte &lt;/span&gt;— Die Aufgabe der Geschichte ist nichts anderes, als Arznei zur Heilung und Droge zur Konservierung zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Analyse &lt;/span&gt;— Viele Formen der Analyse machen nichts weiter, als dass sie das Kaleidoskop wenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mit Vorsicht&lt;/span&gt; — Unsere Demokratie ist die moralische Legitimierung der Ungerechtigkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-3663402218827850763?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/3663402218827850763/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/09/3-kurze-aphorismen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/3663402218827850763'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/3663402218827850763'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/09/3-kurze-aphorismen.html' title='3 (kurze) Aphorismen'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-2242732146755876579</id><published>2010-09-12T09:35:00.000-07:00</published><updated>2010-10-06T11:03:49.050-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spanisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Crepúsculo</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Aunque mi español es muy humilde, no deja de rodear mi alma con su semblante tan tierno y tan fuerte a la vez. Todo asunto en él tiene otra cara, otros calores, significa dejarme conducir en una selva virgen de las palabras donde no más se calcula su valor sino se lo siente...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Además hay pensamientos y sensaciones que parecen como si sólo pudieran ser escritos en español. Tal vez sin embargo sólo procure disimular carencias eventuales en el esplendor del pensamiento con el esplendor del idioma, o sea, dicho en una forma más positiva: añadir el esplendor del idioma... No estoy tan seguro...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;CREPÚSCULO&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Los fulmines interminables&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Aquellos dulces y aquellos amaros&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Hicieron irse ardiendo el calendario&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;En el crepúsculo sin día y fecha&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Me baño en la sangre de nuestro amor muerto&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Me llaman loco por lo que hago&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Pero no huelen la fragancia&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;La fragancia embriagadora de nuestro amor&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;No sienten el sonido&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;El sonido de los sordos lamentos que suben hacia arriba&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;No tocan la sangre&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;La sangre que es única, pero tuya y mía a la vez&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;La sangre que en el crepúsculo forma un mar hacia el horizonte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Siento mis pies, tocando el fondo&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Pero, sabes, mi planta nunca te tocaba&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Cómo pues podría descubrir&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Lo que se esconde ante mis fieles ojos? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Mis lágrimas se mezclan con la sangre&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Y sin sonido alguno se convierten en ella&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Oh, exclusivo tesoro mío&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Nunca te he querido como lo hago ahora&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;En el crepúsculo que cubre el mundo de verdades&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Y crea un universo de sentimientos&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Dicen que ese mismo universo me mate&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Que los fuertes superen lo pasado&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Pero yo, no soy fuerte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Sigo amando tu pelo largo&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Tus pensamientos finos, tus ojos radiantes&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Tu sonrisa de &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;En el crepúsculo que es&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;El último consuelo de los tristes amantes&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-2242732146755876579?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/2242732146755876579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/09/crepusculo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/2242732146755876579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/2242732146755876579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/09/crepusculo.html' title='Crepúsculo'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-4287658445672729103</id><published>2010-08-17T12:46:00.000-07:00</published><updated>2010-08-18T00:58:26.396-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fußball'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Taktik'/><title type='text'>Offensive oder Defensive?</title><content type='html'>Über viele Jahre war ich der festen Meinung, dass wohl in jeder Mannschaft eine gewisse Stimmigkeit zwischen Offensive und Defensive herrschen müsse, dass aber doch eine offensivstarke Mannschaft stets über eine in der Defensive meisterhaft spielende Mannschaft die Oberhand behalten werde, wenn das Spiel denn erwartungsgemäß verlaufe. Solange man nämlich das Spiel in der Hälfte des Gegners laufen zu lassen imstande ist, solange das gegnerische Mittelfeld selbst damit beschäftigt ist, die eigene Kreativabteilung zu neutralisieren, könne jene Mannschaft nicht gefährlich werden. Mit dem heutigen Jahr habe ich angefangen, diese Überzeugung anzuzweifeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur von sehr wenigen Mannschaften war ich bisher dergestalt angetan, als von jener wahrhaft meisterhaften Inter, die heuer in eindrucksvoller Art und Weise &lt;span style="font-style: italic;"&gt;La Tripletta &lt;/span&gt;errungen hat. Die Darbietungen gegen Barcelona und Bayern München waren unfassbar und spektakulär. Die Defensive der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pazzi&lt;/span&gt; geriet zu einem unüberwindlichen Wall. Da war die Innenverteidigung mit Lúcio, der energischen Naturgewalt mit atemberaubender Ruhe und Übersicht, sowie Samuel, »&lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Muro&lt;/span&gt;«, der beinharte Verteidiger mit überragendem Kopfballspiel, unvergleichlichen Organisator-Fähigkeiten und feinster Klinge beim Herausspielen. Da waren die Außenverteidiger Maicon, die fleißige und geschickte Dampfwalze, »&lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Capitán&lt;/span&gt;« Zanetti, der alles überragende und ewige Geist der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nerazzurri&lt;/span&gt;, unaufhaltsam in der Offensive, fehlerfrei und beherzt in der Defensive, das wahre Herz der Mannschaft, auch Chivu, der mutige und entschlossene Rumäne mit dem feinen linken Fuß und dem verschmitzten Lächeln. Da war das defensive Mittelfeld mit Cambiasso »&lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Cuchu&lt;/span&gt;«, dem bissigen Köter, der nicht nur beißt und rennt, wie es sich für den Hund ziemt, der vielmehr auch den langen wie den Kurzen Pass zu spielen weiß, der die Lücken wähnt, ehe sie sich öffnen, mit Motta, dem technisch beschlagenen Laufwunder, dem gegen Barça das typische Tätlichkeits-Unglück wiederfuhr, mit Stanković, dem genialen Serben, der Kampfkraft mit Übersicht und Technik paart. Da waren die Offensivspieler wie der pfeilschnelle und fleißige Eto'o, Sneijder, der jede Art von Pass, den ihm seine blühende Fantasie aufträgt, locker aus dem Fußgelenk schüttelt, sowie Pandev, der nicht minder fleißige und schussgewaltige Mazedonier. Und, da war die tödliche Spitze, die Krone der Mannschaft, die pfeilschnelle und unbezähmbare &lt;span style="font-style: italic;"&gt;punta&lt;/span&gt; der Inter. Diego Milito, ein Spieler ohne Schwächen. Kompromisslos in den schmerzhaften Niederungen des Strafraums, unwiderstehlich am Weg dorthin. Eine nicht zu bannende Gefahr. Diese Ansammlung wundervoller Individualisten formte der Künstler José Mourinho zu einer unüberwindbaren Legion zusammen. Der Abwehrblock formte sich zu einem Atombunker, der schlichtweg nicht zu durchdringen war, in einem Radius von 20 m rund um das Tor, blieben den Gegnern noch nicht einmal 50 cm² freien Raumes, die es erlaubten, zumindest den Ball dorthin zu spielen. Hohe Bälle wurden postwendend zum gefundenen Fressen für Lúcio oder Samuel, flüssiges Kombinationsspiel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;in&lt;/span&gt; den Strafraum wurde angesichts der massiven Deckung desselben zu einem unmöglichen Unterfangen. Die gigantischen Weiten des Sechzehnmeter-Raumes schrumpften für die Offensivspieler auf die Dimension einer Bananenschachtel. Freilich: nur sehr wenige Mannschaften (man kann sie gewiss an einer Hand abzählen) vermögen, dergestalt zu verteidigen und es steht außer Frage, ein Fehler kann der entscheidende sein, der die Mannschaft trotz all der Defensivkünste ins Verderben stürzt. Doch, nahe der Perfektion ausgeführt, scheint dieses Spiel unbesiegbar. Natürlich muss man einräumen, dass es auch Not tut, nahe der Perfektion zu spielen (als vielfach auch vom FC Barcelona, nur eben was die Offensive betrifft behauptet) und viele Mannschaften haben sich in ähnlichem Spiel versucht und sind kläglich gescheitert. Auch, vielleicht selbst gerade, auf das Verteidigen und Kontern muss man sich verstehen... Schönere Beispiele hierfür haben wir nie gesehen. Undurchdringlich die Verteidigung, kreativ, schnell und kompromisslos die Offensive, die die Räume gnadenlos nützt, die sich ergeben. So spielte Inter. Und so spielten viele Vereine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht&lt;/span&gt;, die es in gleicher Weise versuchten. Dort allein war dieses Spiel Harakiri. Wenn sich löchrige Verteidigungen an einer Abwehrschlacht versuchen, endet das in der Regel in der Vernichtung. Die gut gemeinte Absicht, einen schnellen Konterstürmer an die Mittellinie zu stellen führt normalerweise zu dessen totaler Isolation. Allein ist in diesen Fällen — als Inter bewiesen hat — nicht die Strategie schuld, denn vielmehr deren Umsetzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Arbeit der Verteidigung kennt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;fast&lt;/span&gt; keine Grenzen. Wenn sie die Räume fischdosenartig eng macht, gibt es für die gegnerische Mannschaft &lt;span style="font-style: italic;"&gt;fast&lt;/span&gt; keine Möglichkeit zu reüssieren. Die Arbeit der Offensive hingegen kennt ihre Grenzen. Wenn schlichtweg kein Raum da ist, um kombinieren zu können, wenn auch die besten Flanken zur Beute der Verteidigung werden, wenn jeder Versuch eines Dribblings dazu verurteilt ist, sich im Gewirr der Beine zu verlieren, gibt es keine Struktur, die zur Überwindung der Abwehr führt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sei denn, man verfügt über die Mittel, das Angriffsspiel zu variieren. Ich vermeine, Barcelona sei mit seinem Kombinationsfußball dergestalt erfolgreich durch die gegnerischen Verteidigungen gebraust, dass von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Variation&lt;/span&gt; gar nie die Rede war. Es gibt nur ein Programm, und wenn dieses Programm nicht funktioniert, besteht die einzige Kur vermeintlich darin, dieses Programm weiter zu perfektionieren, anstatt zu alternieren... Hinzu kommt, im Falle des FC Barcelona auch noch der interessante Umstand, dass trotz all der Qualität in der Mannschaft kein Freistoßschütze anzutreffen ist, dessen Künste das Prädikat &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bescheiden&lt;/span&gt; überschreiten kann. Xavi kann wohl zentimetergenaue Pässe über 40 m schlagen, allein macht ihn das nicht zu einem guten Freistoßschützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau hier führe ich jetzt die Umstände an, die mich zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;fast&lt;/span&gt; in der Charakterisierung der Grenzenlosigkeit der Abwehrarbeit bewogen haben. Denn auch trotz allerfeinster Verteidigung, wird man es nicht verhindern können, dass die gegnerische Mannschaft einmal von 20-30 m zum Schuss kommt. Diese kleine Lücke im Verteidigungsspiel, die kaum ganz auszufüllen ist, kann der große Fehler im einschlägigen System sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich zweifle.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-4287658445672729103?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/4287658445672729103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/08/offensive-oder-defensive.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4287658445672729103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4287658445672729103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/08/offensive-oder-defensive.html' title='Offensive oder Defensive?'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-3215725627774295317</id><published>2010-08-17T12:23:00.000-07:00</published><updated>2010-08-17T12:43:03.550-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><title type='text'>Privatisierung — ein Schock?</title><content type='html'>In vielen Gemeinden Österreichs sieht man sich nunmehr geradezu schockiert dem Entschluss gegenübergestellt, dass kleinere Postämter geschlossen werden, schlicht weil sie nicht mehr rentabel sind. Dieser Umstand rief freilich heftige Polemiken und Unmut hervor. Zu Recht sehen sich die Bürger in ihrem Anrecht auf Infrastruktur beschnitten, auch die Bürgermeister sehen sich veranlasst, als Anwälte der Bevölkerung aufzutreten und für deren Bedürfnisse einzutreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn der Sachverhalt nicht so traurig und besorgniserregend wäre, so könnte man es durchaus als amüsant bezeichnen, dass der Gutteil dieser Gemeinden traditionell von der ÖVP regiert wird und in vielen dieser Kommunen selbst Ergebnisse jenseits der 60% für die Volkspartei gewöhnlich sind. Paradox? Ja, denn wie keine andere Partei hat die ÖVP stets und mit aller Gewalt die neoliberale Doktrin vorangetrieben und jeglichen Wirtschaftszweig in staatlicher Hand zu privatisieren gesucht. Der Großteil der Privatisierungen, deren Folgen den gutgläubigen und — scheinbar — kurzsichtig naiven ÖVP-Wählern (und auch allen anderen) heute auf den Kopf fallen, wurde in der Zeit der rechts-rechten Koalition zwischen der ÖVP und der FPÖ realisiert. Leider wird auch das wunderschöne Beispiel der Postamt-Schließungen, provoziert durch (in der Privatwirtschaft) notwendig profitorientierter Kalkulation nicht dazu führen, dass die traditionell schwarze Wählerschaft an der Vernunft ihrer politischen Einschätzungen zu zweifeln beginnt, genauso wenig, als das die Wirtschaftskrise zu tun vermochte. Es scheint wiederum so zu sein, dass den in der Regierung befindlichen Parteien alle Mittel zur Verfügung stünden, vermöge derer sie eigene Fehler schlechterdings hinfortradieren können. Zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit Problemen und deren Ursache fehlt dem Durchschnittswähler ohnehin die Zeit und auch die Lust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mithin werden weitere Bereiche der Wirtschaft privatisiert werden und somit der Kalkulation von Angebot und Nachfrage unterworfen. Das Angebot wird den einschlägigen Gesetzen folgend radikalisiert werden, als an vielen Beispielen gerade passiert. Angebotene Dienstleistungen/Produkte sind entweder einträglich, werden einträglich gemacht (durch unbezahlbare Preise) oder gestrichen, losgelöst von der Überlegung, ob sie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;einzelnen&lt;/span&gt; Teilen der Volkswirtschaft Not tun. Vielleicht wird unsere Wirtschaft dereinst eine dergestalt progressive Ausformung erreichen, dass nur noch Eliten Zugang zu Bildung und Wasser haben, da ein breites Angebot schlicht nicht rentabel ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mithin wird der kurzsichtige Krieg der Wirtschaft nicht durch einmütige Zusammenarbeit ersetzt, sondern vielmehr in derselben Weise&lt;span style="font-style: italic;"&gt; fort&lt;/span&gt;gesetzt, als sie das Scheitern verursacht hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-3215725627774295317?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/3215725627774295317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/08/privatisierung-ein-schock.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/3215725627774295317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/3215725627774295317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/08/privatisierung-ein-schock.html' title='Privatisierung — ein Schock?'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-8006943159293969402</id><published>2010-04-26T05:19:00.000-07:00</published><updated>2010-04-26T05:22:36.839-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><title type='text'>Rechts und Links</title><content type='html'>1. Wiederholt wird bei der Charakterisierung politischer Konzepte so verfahren, dass Rechts und Links gleichsam in denselben Topf geworfen werden. Es ist dann etwa von »Nährböden« die Rede, die rechten wie linken Extrema gleicherweise zuträglich seien. Oft wird überhaupt vom politischen Extremismus gesprochen, wobei auf eine nähere Differenzierung verzichtet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Allein ist es nicht möglich, diese Ideologien einer gemeinsamen Anschauung zuzuführen. Es sind nicht Extrema, die sich an ihren Enden, gleich einem Ring, wieder annähern, es sind vielmehr vollends entgegengesetzte Konzepte, die allenfalls in der Wahl ihrer Mittel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zuweilen&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vorübergehend &lt;/span&gt;verglichen werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Nun ist es selbstredend so, dass die Hinordnung zu einer Ideologie (nicht notwendig zu einer »extremen«) bis zu einem gewissen Grad nicht rationeller, wissenschaftlicher Natur ist. Sie hat zu tun mit der persönlichen Lebensgeschichte des Einzelnen, mit seinem Charakter, mit Präferenzen und Aversionen. Es sind viele kleine Einflüsse, die eine politische Auffassung ausbilden. Erst &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dann &lt;/span&gt;wird argumentiert. Es ist folglich nicht unmittelbar so, dass es Konzepte gibt, die vollends richtig sind und andere, die ohne Schwierigkeit vollkommen widerlegt werden könnten — es verbleibt immer eine emotionale Komponente, ein Verdacht, ein Dafürhalten, das entscheidet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Gleichwohl kann auch auf rationaler Ebene agiert werden. Und hierin offenbart sich uns schon die ganz große Diskrepanz, die zwischen den rechten und den linken Ideen klafft. In der faschistischen Ideologie sind Hass, Unter- und Überordnung, Dominanz sowie Unterdrückung, Herrschen wie Unterwerfen einzementierte Werte. Sie sind &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Inhalt &lt;/span&gt;der sogenannten faschistischen Ideale. Allein kann ein Konzept nicht funktionieren, wenn es auf Unterdrückung, Hass und Dominanz selbst aufbaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Eben diese Grundlagen zu zerstören, sind die kommunistischen und sozialistischen Ideen da. Der ideale kommunistische Staat (den es gleichwohl so nie gegeben hat), kennt keine Unterdrückung, keine Über- und Unterordnung mehr. Es gibt keine Ausbeuter und keine Ausgebeuteten. Der große Geist ist die einmütige Organisation, nicht der dualistische Kampf. Unterdrückung, Diskriminierung, Feindschaft werden ewig durch Feindschaft repliziert werden. Wo dieselbe der alles durchdringende Geist ist, wird sie auch nur sich selbst wiederfinden. Schon daran, ein funktionierendes Konzept anzubieten, scheitert der Faschismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Hinzu kommt (unter vielen Beispielen) noch, dass der Kommunismus per definitionem ein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Internationalismus &lt;/span&gt;ist, der besser funktioniert, je &lt;span style="font-style: italic;"&gt;internationaler &lt;/span&gt;er ist. Einzelne sozialistische Systeme werden von der politischen Weltmacht aufgerieben, ausgehungert und in vielen Fällen zu repressiven Staaten. Je mehr Staaten sich die Ideen aneignen, desto besser kann gewirtschaftet werden. Es gibt nicht mehr Millionen von kleinen Zellen, die für sich kämpfen, sondern immer mehr eine Zelle, die nicht mehr zu kämpfen braucht. Rechte Gedanken ziehen sich schon dadurch selbst ins Absurde, dass sie in einer starken nationalistischen Prägung auftreten. Es geht dann um die »Erhaltung von Heimat, Kultur und Tradition«, die von fremden Einflüssen gefährdet sei. Und doch scheinen sich rechte Kreise auch über nationale Grenzen zu bilden. Schon Hitler musste wohl oder übel mit den »Südländern« Italiens kollaborieren, so sehr er auch die Überlegenheit der »deutschen Rasse« propagierte… Eine internationale Organisierung rechter Gruppen wird schon per se widersprüchlich und zu einer grotesken Farce.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Es sind die Gedanken der politischen Rechten kurzum auf einer naiven Engstirnigkeit aufgebaut, die ihre Augen vor den Schönheiten der Welt verschließt und über die brodelnde Giftbrühe, die von jenen wie solchen Systemen zubereitet wurde, den Deckel der Gewalt breiten will. Die Welt nicht heilen, nur beherrschen will.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-8006943159293969402?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/8006943159293969402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/04/rechts-und-links.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/8006943159293969402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/8006943159293969402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/04/rechts-und-links.html' title='Rechts und Links'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-8364383066966828497</id><published>2010-04-03T09:21:00.000-07:00</published><updated>2010-09-12T10:15:22.732-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskordianismus'/><title type='text'>SILVESTRA</title><content type='html'>&lt;blockquote  style="font-style: italic;font-family:times new roman;"&gt;Die Stimmung ist eigentlich wie vor dem Spiel. Mit dem kleinen Unterschied, dass wir aus dieser äußerst großen Minimalchance, minimaler geht’s gar nicht mehr, eine etwas kleinere gemacht haben, die größer geworden ist.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;— Peter Neururer&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;S&lt;/span&gt;ilvestra, die Wunderschöne und Unvergleichliche, wusste von keinem Abfalleimer auf ihrer Lieblingsbirke, als allein den, den sie »Anton Petrus Friedrich Abel XXVI.« zu nennen pflegte. Mit Anton Petrus Friedrich Abel XXVI., allein, unterhielt Silvestra, die Wunderschöne und Unvergleichliche, eine bessere Freundschaft als zu allen anderen Abfalleimern auf allen anderen Birken (was wenig verwunderte, hatte die Katze Minka Mariza ihre Lieblingseidechse Sonja doch hin und wieder vor der verheerenden Wirkung von Wattebällchen gewarnt). Jedenfalls bezeichnete Silvestra, die Wunderschöne und Unvergleichlich&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;e, das faszinierende Phänomen vom Wind verwehter Federhalter zuweilen als »Mrikurelkilikutze«. Die auf dem ersten Blick eindeutig scheinende Etymologie des Ausdruckes verliert an Klarheit, wenn man sich erinnerlich macht, dass Silvestra, die Wunderschöne und Unvergleichliche, mit dem südfriesischen Kulturgut nur mäßig vertraut ist, zumal sie mindestens zwei Schuhe bin&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;det, wenn sie ohne Stiletti ihr Haus verlä&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;sst. Aber kommen wir wieder zurück zu Alfreds Dudelsack: Laut dem vertrauenswürdigen Urteil einiger zufällig vorbeigekommener Neuseeländischer Touristen deuten die Krallen- und Bissspuren auf der Wasseroberfläche eindeutig auf die Beteiligung einer Waldschnecke hin. Silvestra, die Wunderschöne und Unvergleichliche&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;, hatte aber bereits seit einigen Minuten eine unerklärliche Angst vor Betonmischern und Schmetterlingen entwickelt, weshalb sie lieber nicht schwimmen gehen wollte. Maximilian, der Feldhase beobachtete alle&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/TI0KN--K62I/AAAAAAAAAEg/h9WtRzOX_qY/s1600/river.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 320px; height: 221px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/TI0KN--K62I/AAAAAAAAAEg/h9WtRzOX_qY/s320/river.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5516076353957063522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;s aus einer unsicheren Entfernung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;(Aus dem Buch »Darlegungen des Feigenkaktusses«, Kapitel 1971: Wa&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;s Meinhard Meineid zu erzählen nie für notwendig hielt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                                                                           &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Auch der Schnee hat Geschmack...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-8364383066966828497?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/8364383066966828497/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/04/silvestra.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/8364383066966828497'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/8364383066966828497'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/04/silvestra.html' title='SILVESTRA'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/TI0KN--K62I/AAAAAAAAAEg/h9WtRzOX_qY/s72-c/river.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-432759347574883773</id><published>2010-03-24T10:24:00.001-07:00</published><updated>2010-03-24T10:56:44.499-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Religion'/><title type='text'>Katholizismus und Kapitalismus</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Was haben Katholizismus und Kapitalismus gemein? Nun, gewiss könnte man hierzu einige Facetten darlegen, einige Geschichten anführen und einige Verbrechen ausgraben... Gleichwohl möchte ich mich jetzt nicht auf großes Ineinanderwachsen konzentrieren (wie es auch geschehen ist), sondern isoliert vergleichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Anwort auf die ich also hinauszukommen suche ist die Folgende:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Sowohl der Katholizismus als auch der Kapitalismus sind in ihrer Form gescheitert, wurden aber durch »Gewaltakte«&lt;/span&gt; am krankenden Leben behalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Über das Scheitern des Kapitalismus müssen nicht mehr viele Worte verloren werden. Die Ideen von Montesquieu oder Smith sind lange widerlegt, ein System, das daran scheitert (und dessen Ziel auch gar nicht darin besteht,) den Gutteil der Menschheit zumindest mit dem Notwendigsten zu versorgen ist ohnehin als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gescheitert&lt;/span&gt; zu bezeichnen. Seine Ausgestaltung als ewigen Krieg unterstreicht die Anführung. Wie als ob das noch nicht genug wäre, ist der Kapitalismus auch noch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;in sich&lt;/span&gt; gescheitert und hat nicht nur in seinem Wachsen die Welt zum Scheitern gebracht! Er ist zusammengebrochen und konnte allein durch das Wirken der Staaten und folglich der Arbeiter gerettet werden, die vom System schon zuvor ausgebeutet wurden und die an dessen strukturellem Scheitern keine Schuld tragen. Mit mehr oder minder großem Entsetzen stellen wir jedenfalls fest, dass das Scheitern des Systems an seiner Struktur keine bedeutsamen Änderungen nach sich zog, und dass auch die geringsten einschlägigen Gesetzestexte heiß umstritten sind und zumeist niedergerungen werden. Vater Staat hat also wieder seinem  geschwistermordenden Sohn die Mittel in die Hand gegeben, nachdem der sie verloren hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauso wie aber der Kapitalismus gescheitert ist, so ist auch der Katholizismus gescheitert. Er ist daran gescheitert, eine halbwegs vertrauenswürdige, schlüssige und kohärente Ideologie zu schaffen, der ein denkender Christ anhängen könnte. Mir ist durchaus bewusst, dass das Jahrtausende alte Erbe, die sogenannte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tradition&lt;/span&gt; wohl als Segensgeschenk deklariert wird, in Wahrheit aber eine Gipsmaske ist, die dem Vatikan heute jegliche Bewegungsfreiheit raubt. Die Ideen, die Ethik, die Welt der Werte sind der Kirche davongelaufen und sie kann nicht hinterher, weil sie die Türe selbst verschlossen hat. Sie hat dareinst den Anspruch geschaffen, »Stellvertreter Christi« auf Erden zu sein, sie gab an, das »Licht der Gläubigen« zu sein, dem diese unbedingt folgen müssten, ferner sei auch die »Unterwerfung unter den Heiligen Stuhl zum Heil zwingend notwendig«, die Kirche, die »Gnadentaten spendend durch die Jahrhunderte schreitet«, urteile in Moralfragen für alle Katholiken verbindlich usf. Es gibt also auf der einen Seite diese gigantische und wohl auch beeindruckenden Form des Anspruchs der Kirche. Daneben, allein, findet sich (wenn man genau hinsieht) das elendige Häufchen mit der Bezeichnung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wirklichkeit&lt;/span&gt;. Hier finden wir eine Reihe von Päpsten, die nach heutiger Anschauung Verbrecher waren, viele derer wurden mittlerweile auch »heilig gesprochen«. Wir finden tausende Bullen, Enzykliken und Rundschreiben, die zu Sünden wider die Menschlichkeit aufrufen. Wir wissen um den Goldschatz, den der Vatikan im Laufe seiner Regentschaft angesammelt hat, wir wissen um das präpotente und — blasphemische — Auftreten der »Heiligen Väter«. Wir sehen also, dass diesen beiden Welten: Anspruch und Wirklichkeit keine Vollendung zugänglich ist. Was bleibt ist nichts als ein großer Widerspruch! Eine Diskrepanz zwischen der Kirche feierlicher Verlautbarungen und der Kirche, die in die Welt eingegriffen hat. Es werden Christen kommen (viele derer sind auch schon da), die dem Papst nicht einfach glauben, weil behauptet wird, er sei der »Heilige Vater«, die seine Worte vielmehr prüfen wie die jedes anderen. Die jüngsten Geschehnisse innerhalbe der katholischen Kirche unterstreichen wiederum die Aussage, dass der Katholizismus mithin gescheitert sei. Doch auch an dieser Idee wird verbissen festgehalten. Reformwünsche werden ignoriert und verurteilt, die Liebe wird von einem Bündel an Dogmen, theologischen Fantasien, Hierarchien und Gesetzen fortwährend verjagt, so sie sich überhaupt in die kalten Mauern des Vatikan verirrt hatte. Ich bin mir dessen bewusst, dass es schlechterdings unmöglich ist, ein gutes Jahrtausend Katholizismus schlichtweg »umzudrehen«, einen Strich unter die Geschichte zu machen, weil das bedeutete, älteste Ideen wie die »Apostolische Sukzession«, die alleinige Gewalt des Papstes oder den selbstherrlichen Anspruch des Apostolischen Stuhl niederzulegen, weil das bedeutete, dass tausende Schreiben Makulatur und viele »Heilige« zu biederen Verbrechern würden. Gleichwohl wird dieser Schritt gegangen werden müssen, will die Kirche irgendwann ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnen. Bisher ist es allein eine mit harter Hand zusammen gehaltene Despotie, die aus glücklichen Umständen heraus beinahe jegliche weltliche Macht verloren hat. Es ist eine gescheiterte Institution, die aus der Not der Tradition heraus zusammengehalten wird. Nur leider nicht der Belustigung willen, sondern des Spielchens mit der Wahrheit!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-432759347574883773?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/432759347574883773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/katholizismus-und-kapitalismus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/432759347574883773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/432759347574883773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/katholizismus-und-kapitalismus.html' title='Katholizismus und Kapitalismus'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-862037701283376400</id><published>2010-03-24T06:02:00.001-07:00</published><updated>2010-03-24T06:03:03.637-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fußball'/><title type='text'>Über die mögliche Technologisierung im Fußball</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ein besonders großer Reiz des Fußballsports liegt darin begründet, dass seine Ausübung in den Grundzügen extrem einfach ist und sich im Laufe seiner Entwicklung nur unwesentlich verändert hat. Im Gegensatz zu anderen Sportarten spielen Material und notwendige Einrichtungen eine stark untergeordnete Rolle: Es spielt nicht derjenige Spieler am besten, der den funktionellsten Schuh an den Füßen trägt, und wenn es darauf ankommt, wird der Beste auch barfuß seine Gegner auszutanzen in der Lage sein. Genauso wenig kann der Leidenschaft ausschließlich auf gepflegten 104 x 52 m Rasen gefrönt werden. Vielmehr ist ein Ball in der Regel das einzige Mittel, das Not tut, um sich am schönen Spiel erfreuen zu können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Faszinierend ist auch, dass diese Konzepte im Profifußball wesentlich dieselben sind. Freilich wird auf makellosem Rasen gezaubert und selbstredend wird ein beeindruckender Zirkus um das Spielfeld herum aufgezogen, der an den unverbindlichen »Spaßkick« nur noch am Rande erinnert. Aber das Schöne ist, dass, wenn man das riesige Stadion, die Sponsoren vom Trikot und den Glanz von den Schuhen abstrahierte, genau dieser »Spaßkick« zurückbliebe, nach den Regeln, wie in Buenos Aires an tausenden Orten, wie in den Straßen Lissabons die Magie beschwört wird. Wohl in einer höheren Geschwindigkeit, mit einer größeren Genauigkeit, mit mehr Dynamik und Athletik und endlich mit mehr Druck, aber — mit derselben Leidenschaft und nach denselben Regeln. Auch das macht einen gewissen Zauber am Spiel aus und lässt uns noch mehr mit ihm identifizieren. Diese Magie würde sicherlich durch die Einführung neuer Technologien wie den Video-Beweis oder die Torkamera verletzt, die grundlegende Universalität des Spieles würde fallen und Mauern würden aufgebaut werden, wo wir uns seit Jahren über offene Türen freuten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Andererseits zeigen Ereignisse wie das diesjährige Champions-League-Achtelfinale zwischen Bayern München und Fiorentina [Bayern-Stürmer Miroslav Klose erzielte gute zwei Meter im Abseits stehend ein entscheidendes Tor], das die Zeit für solche Neuerungen gekommen sein mag. Es kann doch nicht angehen, dass Pokale wie die Champions League wesentlich von Fehlentscheidungen mitbestimmt werden. Wir erinnern uns auch an das Vorjahr (2008/09), wo dem späteren Sieger FC Barcelona erst durch eine Reihe von Fehlentscheidungen des Schiedsrichters Øvrebø der Weg ins Finale zu Ungunsten des FC Chelsea London geebnet wurde. Finalentscheidungen in solchen Bewerben gehen in die Geschichte ein und spielen eine enorme Rolle in vielen Bereichen. Auch wenn Schiedsrichter-Fehlentscheidungen irgendwie »dazugehören«, so können sie in dieser Dimension doch verheerend sein! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ein Vorschlag wäre also, diese technologischen Neuerungen ausschließlich für den Bereich der bedeutendsten Wettbewerbe verbindlich einzuführen. Ich spreche also von den großen Bewerben wie Welt-/Kontinentalmeisterschaften sowie die großen kontinentalen Vereinsentscheidungen. Diese Idee ist umso legitimer, wenn man bedenkt, dass in Finalspielen (wie sie charakteristisch für solche Bewerbe sind) Schiedsrichter-Entscheidungen nicht einfach im Laufe der Saison durch die faktische Überlegenheit einer Mannschaft wieder ausgeglichen werden können. Zudem liegt es nahe, namentlich große Arenen mit dieser Technologie auszustatten, wie sie ebenfalls in solchen Bewerben vorhanden sind.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-862037701283376400?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/862037701283376400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/uber-die-mogliche-technologisierung-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/862037701283376400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/862037701283376400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/uber-die-mogliche-technologisierung-im.html' title='Über die mögliche Technologisierung im Fußball'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-2066097457695289858</id><published>2010-03-12T07:45:00.000-08:00</published><updated>2010-03-12T08:10:25.510-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fußball'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><title type='text'>Real Madrid - otro fracaso</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Nach der Achtelfinal-Niederlage von Real Madrid gegen Olympique Lyonnais überbieten sich die&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Medien in Schadenfreude und Heuchelei.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Weltweit ergötzen sich die Medien am Ausscheiden von Real Madrid aus der Königsklasse. Allenfalls spanische Tageszeitungen sorgen sich um die Zukunft des Fußballs im Land des Europameisters.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Allein scheint dieser Genuss, mit dem das erneute Ausscheiden im Achtelfinale zelebriert wird, diese eigene Überheblichkeit, die plötzliche Abkehr von der Suche nach Magie ein weiteres Beispiel der eigenen Dynamik innerhalb der Medien zu sein. Analytische und seriöse Berichterstattung ist nicht populär und endlich sinnlos. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Stellen wir uns etwa einmal vor, Gonzalo Higuaín hätte in der ersten Halbzeit das leere Tor getroffen und die beiden Mannschaften wären &lt;/span&gt;mit dem Stand von 2:0 für Real in die Kabinen gegangen. Natürlich hätte Lyon auch dann ein Tor gereicht, aber es wäre auch sehr gut möglich gewesen, dass Madrid die Hürde genommen hätte. Was hätten die Zeitungen dann gedruckt? Hätten sie sich dann auch über die »Einzelkämpfer« lustig gemacht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum. Die erste Spielhälfte war beeindruckend. Punkt. Es war ein einziger Zug in Richtung Lyon-Tor. Real hat 45 Minuten Druck erzeugt, Lücken genützt, ehe sie sich auftaten, Bälle aus dem Augenwinkel in die Tiefe gespielt und zahlreiche Chancen herausgespielt. Wie auch immer man zu der Mannschaft steht, das war Weltklasse. Auch wenn Lyon nicht aktiv wurde und zu defensiv spielte, gegen so viel Kreativität half kein Beton. Wäre Real etwas effektiver mit den Torchancen umgegangen - die Zeitungen wären voll des Lobes über die Zauber-Elf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite hat sich Bayern München in einem Skandalspiel das Weiterkommen ertrotzt. Auch auf diese Mannschaft wäre wohl ein Riesenfass Hohn ausgeschüttet worden, wenn sie nicht das Viertelfinale erreicht hätte. Aber Umstände und das Große Ganze spielen keine Rolle. Naja.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-2066097457695289858?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/2066097457695289858/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/real-madrid-otro-fracaso.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/2066097457695289858'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/2066097457695289858'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/real-madrid-otro-fracaso.html' title='Real Madrid - otro fracaso'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-4244616377399472780</id><published>2010-03-08T05:17:00.000-08:00</published><updated>2010-03-09T01:25:56.362-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Abseits'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskordianismus'/><title type='text'>Interview mit dem Känguru</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;" &gt;Frage&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;: Warum haben Sie das gemacht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;" &gt;Tony&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;: Habe ich was gemacht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;" &gt;F&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;: Die Erde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;" &gt;T&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;: Ach so. Um etwas Bleibendes zu schaffen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;" &gt;F&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;: Danke für das Gespräch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:georgia;" &gt;T&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;: Mutmaßlich, ja.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-4244616377399472780?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/4244616377399472780/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/interview-mit-dem-kanguruh.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4244616377399472780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4244616377399472780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/interview-mit-dem-kanguruh.html' title='Interview mit dem Känguru'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-1587844371314293210</id><published>2010-03-05T01:53:00.000-08:00</published><updated>2010-03-05T01:58:44.075-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><title type='text'>Eine braune Präsidentin für Österreich?</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Die FP als Sammelgruppe intellektuell hilfloser Rassisten scheint ein Profil anzubieten, in dem sich erschreckend viele Österreicher beheimatet fühlen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Es ist schon ausreichend erschreckend, dass überhaupt Zeilen notwendig sind, um diese beängstigende Entwicklung zu kommentieren. Gleichwohl ist es eine Tatsache, dass rechtsextreme Parteien in Österreich keine Randerscheinung mehr bilden, die darum ringt, die Schwelle der Wahrnehmung zu überschreiten. Im Gegensatz zu Parteien, die öffentlich für Toleranz, Gerechtigkeit und globale Verantwortung einstehen, hat sich die FP als wertgebende Kraft in Österreich etabliert. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Nun soll mit Barbara Rosenkranz auch noch eine Vorzeige-Rechte das Amt der Bundespräsidentin übernehmen und Österreich nach Außen hin repräsentieren. Unserem Land könnte kaum ein größeres politisches Unglück wiederfahren. Eine Person, deren vornehmliche Intention es ist, das größte Verbrechen, das in den letzten Jahrhunderten geschehen ist, zu legitimieren, eine Person, die Ausländerhass und Rassendenken propagiert, eine Person, die das Freiheitsstreben zu seiner moralischen Pervertierung missbraucht, soll Bundespräsidentin werden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ohne Zweifel ist diese Frage zu einem Gutteil emotionaler Natur. Es gilt, eine Entscheidung zwischen Hass und Toleranz zu fällen. Nichtsdestotrotz hält faschistisches Gedankengut auch keiner rationalen Analyse stand. Wo sind denn die rechten Ideologen, die ihre »Ideen« schlüssig zu argumentieren wissen? Welcher rechte Politiker versteht sich auf subtilere Propaganda als Stammtischrhetorik und Populismus? Wie kann Politik funktionieren, wenn sie auf Hass, Ausgrenzung, Überlegenheit und bedingungsloser »Freiheit« basiert? Diese faschistische Ideologie löst kein einziges Problem, verstrickt sich vielmehr in einer Kette von Widersprüchen, aus der sie sich nicht zu befreien vermag. Die rechte Gedankenwelt basiert zwingend auf Kampf und Unterdrückung. Im Gegensatz zu intelligenteren Ideologien funktioniert der Faschismus selbst in der Theorie in keinster Weise. Internationale Zusammenarbeit verschiedener nationalistischer Faschisten negiert sich schon von selbst, wenngleich sie paradoxerweise zuweilen erkennbar wird. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Die kommunistische Idee ist ein Internationalismus, der funktionsfähiger wird, je mehr Teile er gewinnen kann. Er achtet nicht auf Nation, Geschlecht oder Volkszugehörigkeit, er orientiert sich allein an einer gerechten und vernünftigen Gestaltung der Welt. Dem stellt der Faschismus ein »Ideal« entgegen, das auf Rassenkampf, Gewalt und Ausgrenzung basiert, die wiederum zwingend zu Gewalt führt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Während tolerante Gruppen ein funktionierendes Modell Österreichs präsentieren können, ist die Idee eines von der FP diktierten Österreich ein kulturloses, hasserfülltes und einfärbiges Pflaster, das an die NS-Gedanken angelehnt ist. Es ist ein Österreich, das seine Probleme nicht löst, sondern deren Opfer entwürdigt und bekämpft. Es ist ein Österreich, das seine Zeltfest-Pseudo-Kultur emporhält und über die Feinheit vielfältiger Kultur seinen braunen Mist legt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ein friedliches Zusammenleben von Idealen und Nationen ist nicht nur möglich, sondern ein großes Geschenk, das die gesamte Vielfalt und Buntheit der Menschen dem Einzelnen zur Gabe macht. Unsere Augen vor den Opfern zu verschließen, die an unseren Maßstäben und Ideen gescheitert sind, ist verbrecherisch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Die Ideologie des Nationalsozialismus unter Berufung auf die Meinungsfreiheit legitimieren zu wollen ist pervers und moralisch nicht zu verantworten. Jede Form der Freiheit bedarf seiner Grenzen. Trotz der unbestrittenen Bedeutung der Freiheit darf man nicht außer Acht lassen, dass sie nicht an sich gut und in jeder Form zu befürworten ist, sondern dass ihr Grenzen Not tun, um namentlich die Gerechtigkeit, die Menschenwürde und die gegenwärtige Ethik nicht zu verletzen. Wirtschaftliche Freiheit wurde über Jahrzehnte propagiert und führte zu einem dummen System, das ein Übermaß an Arbeit und gleichzeitig an Durst, Hunger und Tod schuf. »Vollendete Freiheit« ist das Recht des Stärkeren. Freiheit muss aber am Menschen ausgerichtet und seinen Bedürfnissen verpflichtet sein. Dieses ungeheure Leid, diese Menschenfeindlichkeit legitimieren oder gar fortsetzen zu wollen, ist keine »Meinung«, keine »Idee«, sondern ein Verbrechen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Das Problem liegt allein darin, dass es der mutmaßlichen Wählerschaft Rosenkranz' schlichtweg egal ist, dass die Kandidatin kein funktionierendes Konzept anbieten kann! Dem durchschnittlichen FP-Wähler genügen populistische Sprüche und ein »patriotisches« Auftreten, zumal unterlegt mit dem »heroischen Kampf um die Freiheit«, um seine Stimme zu geben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Es ist ferner besorgniserregend, dass eine Partei wie die SPÖ momentan schlichtweg inexistent ist. Es scheint sich die Spitze um die Brisanz dieser Tage nicht bewusst zu sein. Es geht nicht um den Verbleib gewisser Personen in der Partei-Führung, es geht nicht um persönliche Freundschaften, es geht darum, zumindest eine gewisse soziale Verantwortung in Österreich aufrecht zu erhalten und der Gefahr entschlossen und ehrlich entgegenzutreten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Erheben wir unsere Stimme! Und wählen wir!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-1587844371314293210?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/1587844371314293210/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/eine-braune-prasidentin-fur-osterreich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/1587844371314293210'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/1587844371314293210'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/eine-braune-prasidentin-fur-osterreich.html' title='Eine braune Präsidentin für Österreich?'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-4242206829950778772</id><published>2010-03-02T08:12:00.000-08:00</published><updated>2010-03-02T08:29:12.038-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terrorismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kolumbien'/><title type='text'>Hat die ETA mit der FARC einen Anschlag auf Uribe geplant?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia;font-size:100%;" &gt;Ich werde meine Darlegung kurz halten und in drei Gedanken zerfallen lassen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1&lt;br /&gt;Angesichts des gegenwärtig Bekannten, ist man doch geraten, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;den Gerüchten mit einer gewissen Skepsis zu begegnen. Es gibt einen Richter, der wähnt, einer Verschwörung auf der Schliche zu sein. Punkt. Es gab vor ein paar Jahren auch einen Präsidenten, der wähnte, es sei schicklich, den verheerenden Anschlag auf eine Madrider U-Bahn der ETA in die Schuhe zu schieben. Es gilt also durchaus, die Ergebnisse der Ermittlungen abzuwarten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;2&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Gehen wir aber einmal davon aus, dass sich die Anschuldigungen bewahrheiten. Dann muss wohl gesagt werden, dass Mordanschläge keine probaten Mittel sein können, um eine politische Wende herbeizuführen. Natürlich wäre Uribe nicht das erste Opfer seiner eigenen Politik und natürlich ist es in einem Land wie Kolumbien sehr schwer, auf demokratischem Wege eine Wende herbeizuführen, aber der Mord am Staatspräsidenten dürfte keine bedeutend aussichtsreichern Perspektiven eröffnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;3&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Es ist doch bizarr, dass in diesem Zusammenhang von einem »skandalösen« Anschlag mit »terroristischem« Charakter die Rede ist. Es scheint legitim zu sein, wenn die USA linke Regierungschefs (und noch lieber Politiker vor deren Karriere) »verschwinden ließen«, was sehr oft auch passierte. Es scheint gleicherweise legitim zu sein, dass Uribe »sein« Land wie ein Statthalter regiert, dass Kolumbien unter seiner Präsidentschaft den Prototyp einer US-Provinz abgibt und dass die Militärs zwar gegen die Rebellen vorgehen, sich aber nicht um die Interessen scheren, die sie mit Waffengewalt durchzusetzen gezwungen sind. Ich will einen möglichen Anschlag auf Uribe in keinster Weise legitimieren, ganz sicher nicht, aber ich möchte nahelegen, die Maßstäbe zu überdenken.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-4242206829950778772?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/4242206829950778772/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/hat-die-eta-mit-der-farc-einen-anschlag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4242206829950778772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4242206829950778772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/03/hat-die-eta-mit-der-farc-einen-anschlag.html' title='Hat die ETA mit der FARC einen Anschlag auf Uribe geplant?'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-7647676358243780125</id><published>2010-02-23T12:31:00.000-08:00</published><updated>2010-02-23T12:41:46.610-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Diskussion und Disputation</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Diskussion und Disputation&lt;/span&gt; – Die Annahme, die Demokratie funktioniere nicht, scheint mir hinlänglich belegt. Aus dem schlechterdings endlosen Schatz der Argumente will ich nun eines auswählen: Die Demokratie unserer Form unterdrückt ein gesundes Klima der Diskussion und Disputation, anstatt es zu fördern, zumal es der Herdennatur des Menschen widerspricht. Eine ideale Demokratie kann nicht funktionieren, ohne dass das Volk, das per definitionem die Regentschaft trägt, seine Meinung unentwegt überdenkt und durch gegenseitigen Austausch bereichert. Unsere »demokratischen Führer« scheinen diesen Austausch aber keineswegs forcieren zu wollen, sondern suchen vielmehr nach den geeignetsten Trichtern, die sich eignen mögen, Meinungen in die Menschen zu füllen. Gewiss gibt es Diskussion und Disputation, aber nur nach freien Gesetzen. Nur derjenige diskutiert, der es auch tun möchte. Die Regeln einer Diskussion werden selten festgelegt und noch seltener eingehalten. So geraten geplante Diskussionen zu rhetorischen Anstrengungen von wenigen Gehörten und spontane Gespräche zu unbedeutendem Geplauder einer Minderheit. Es ist für die einen gleichsam ein Kampfgespräch, das dem Eigeninteresse entwächst, für die anderen ein schöner Zeitvertreib. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Aus meinen »Aphorismen, Reflexionen und andere krumme Gedanken«&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-7647676358243780125?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/7647676358243780125/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/02/diskussion-und-disputation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/7647676358243780125'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/7647676358243780125'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/02/diskussion-und-disputation.html' title='Diskussion und Disputation'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-1455805350820771232</id><published>2010-02-03T06:56:00.001-08:00</published><updated>2010-09-12T10:18:50.590-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fußball'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spanisch'/><title type='text'>MUNDIAL</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Tan muchas emociones e instintos se reducen a la identidad del pequeño balón. Y esa identidad del balón se expande a cada aspecto de nuestra coexistencia. Irrefutable prueba de los deseos irracionales de nuestra alma, de la magia gigantesca que hay en los objetos inútiles. Y mientras de noventa minutos sabemos que no hay nada más fascinante que un balón marchando a través de acerados piernas de defensores, dirigidos por unos toques sutiles, que un tiro que efectuado en desespero e ilusión se vuelve más largo y largo y — sólo besa el travesaño, que un sombrero que, como afuera de los reglas del tiempo, tierno planea en el gol por encima del violento pero impotente hormiguero de la defensa. Los árbitros, príncipes odiados que encienden los nervios, los técnicos, brujos poderosos con cara misteriosa... El fútbol es otro mundo y es una gracia maravillosa poder poner unos pasos dentro de él.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-1455805350820771232?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/1455805350820771232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/02/mitteilung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/1455805350820771232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/1455805350820771232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/02/mitteilung.html' title='MUNDIAL'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-7132283812736767533</id><published>2010-01-24T07:47:00.000-08:00</published><updated>2010-01-24T07:53:14.288-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Religion'/><title type='text'>Die Zukunft der Katholischen Kirche</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Wenn auch jede Zeit für sich beansprucht, speziell zu sein, so gab es wohl doch vor dieser Zeit keine, die auf moralischem und kulturellen (wie auch auch auf technologischem) Gebiet dergestalt schnelle und gravierende Änderungen mit sich gebracht hätte. Alle Instanzen, Strukturen und Konzepte müssen sich anpassen oder mindestenfalls auf die geänderten Bedingungen reagieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Die Katholische Kirche galt Jahrhunderte lang als unantastbare moralische Instanz und genießt diese Einschätzung in manchen Fällen noch heute.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Wenn man nun die Zukunft der Kirche zu prognostizieren sucht, so werden potenzielle Prophezeiungen mutmaßlich in drei verschiedene Möglichkeiten zerfallen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-family: georgia;"&gt; 1. Die Kirche wagt eine Läuterung und den Weg zur Schrift&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Es liegt auf der Hand, dass ein offenes Schuldeingeständnis dem Ende der  traditionellen Katholischen Kirche gleichkäme. Diese lehrt, das Licht  für die Gläubigen zu sein und den immerwährenden lichtreichen Glauben zu  lehren. Ferner leugnet sie den Relativismus. Ein effektives »Mea culpa«  würde all diese Grundfeste erschüttern und die traditionelle Kirche  auflösen. Zu viele von den repressiven Päpsten wurden heilig gesprochen,  zu viele Beziehungen zu brutalen Herrschern geknüpft, als dass die  Geschichte noch mit dem Selbstverständnis der Kirche in Einklang zu  bringen wäre.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Gleichwohl weiß jeder von den systematischen Verfehlungen. Es ist allein  unmöglich, sie vollends einzugestehen, ohne das Gebäude einstürzen zu  lassen. Diese Diskrepanz ist ein großer Schatten, der über dem Petersdom  und der ganzen Katholischen Kirche liegt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Daher ist nicht anzunehmen, dass die Kirche diesen Schritt wagt. Auf  lange Sicht gesehen könnte er aber eine Läuterung darstellen, die sehr  heilsam für die Kirche wäre. Alte, tradierte Dogmen könnten aufgelöst,  die Geschichte neu und ohne Selbstherrlichkeit begonnen werden. Die  Kirche müsste einen neuen Anspruch festlegen, der nicht mehr von so  arroganter Natur sei wie jener der jetzigen Kirche. Dann wäre es ihr  auch möglich, wahrhaft der Schrift zu folgen und gleichsam  Stellvertreter Jesu zu sein, ohne diese Würde als mächtige Instanz zu  missbrauchen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-family: georgia;"&gt;2. Die Kirche führt den halbherzig-heuchlerischen Weg fort&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Zunächst reagierte die Kirche auf die Liberalisierungs- und Modernisierungsprozesse erzürnt und mit voller Entgegnung (vgl. z.B. Antimodernisteneid...). Da allerdings (auch aufgrund der Liberalisierung) die Macht der Kirche auf ethische Einschätzungen geschmolzen war, konnte sich die Kirche der neuen Strömungen nicht erwehren, was eine leichte Liberalisierungswelle (Vatikanum II usf.) zur Folge hatte. Dieser anfängliche Elan wurde gleichwohl schnell durch die Horde der Konservativen und anderen Bedenken eingebremst, bis man sich auf einer Linie getroffen hat, mit der man beide Ideologien zu befrieden sucht. Jenen, die fordern, die Kirche sollte ihre Schuld konkret eingestehen, sich vom rechten ideologischen (nicht parteipolitischen) Rand lösen, überholte Dogmen und Einschätzungen überarbeiten, jenen bietet die Kirche gleichsam eine Basis an mäßig liberalen und durchwegs vernünftigen Klerikern an, die auch bereit sind, so manchen Fehler der Kirche einzugestehen. Auch die höchsten Ebenen verzichten darauf, zu besonders heiklen Themen Stellung zu nehmen und ziehen es vor, die Schattenseiten (so viele es auch sein mögen) in den Hintergrund zu drängen und mit den vermeintlichen Wohltaten der Kirche, die »Gnadentaten spendend durch die Jahrhunderte ging...« (Divini redemptoris), zu glänzen. Die konservativen Teile fühlen sich gleicherweise befriedigt, da der Vatikan ja keine konkreten Ein- oder Zugeständnisse gewährt, sondern in seinen Grundfesten an der alten, tradierten Ideologie festhält. Da diese Taktik noch immer verhältnismäßig gut funktioniert, kann auch angenommen werden, dass sie fortgeführt wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-family: georgia;"&gt;3. Die Kirche wendet sich den Konservativen und Fundamentalisten zu&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Viele Zeitgenossen wähnen die Zukunft der Kirche in einer Spaltung. Die liberalen Kräfte (die auch kein Problem damit hat, Argumente für ihre Thesen zu finden) würden sich von der Kirche lösen, deren Körper sodann von einer Gruppe von Traditionalisten, Fundamentalisten und Konservativen gebildet würde, die der katholischen Lehre weiterhin konsequent anhingen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Auf lange Sicht scheint diese These sehr wahrscheinlich, da nicht anzunehmen ist, dass die Kirche einen großen Bruch provozieren möchte, der gleichwohl nicht darin läge, die Liberalen , sondern darin, die Jahrhunderte alten Lasten abzuschütteln. Solange die Kirche postuliert, den einzig rechten Glauben zu vertreten und ihre historische Schuld faktisch leugnet, sollte sie langfristig für den distanzierteren, denkenden Gläubigen (oder auch nicht) keine akzeptable Gemeinschaft mehr darstellen. Zu widersprüchlich sind ihre Lehren, zu widersprüchlich ihre Praxis, zu elitär ihre Hierarchie, zu kleinlich ihre Ordnung. Gleichwohl sind es mit diese Phänomende, welche die Traditionalisten und Fundamentalisten zur Kirche treiben. Es ist fraglich, ob sich die Kirche aktiv von ihnen abwendet (wenn sie sich auch nur wenig den Liberaleren zuwendet), zumal jene Kräfte über die Jahrhunderte die kirchliche Macht ausbildeten.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-7132283812736767533?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/7132283812736767533/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/01/die-zukunft-der-katholischen-kirche.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/7132283812736767533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/7132283812736767533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2010/01/die-zukunft-der-katholischen-kirche.html' title='Die Zukunft der Katholischen Kirche'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-4285020502986640997</id><published>2009-12-14T01:34:00.001-08:00</published><updated>2010-09-12T09:57:47.987-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Religion'/><title type='text'>Minarette?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;So viel ich weiß und erfahren habe, ist ein Minarett nicht ein Symbol des Kampfes gegen die »christliche« Kultur im Abendland, sondern einzig ein Symbol des Angekommenseins, des Daheimseins. Ich denke, dass die Liebe im Menschen das unseren Schwestern und Brüdern zugestehen muss. Nur verschwindend wenige Moslems wollen unsere Kultur »auslöschen« und mit ihrer ersetzen. Wenn wir aber den Islam als gleichwertig tolerieren, wird er, wie ich glaube, nicht im Kampfe kommen, sondern seine Heimat auch in Mitteleuropa dankbar annehmen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Mit der »christlichen Kultur« zu argumentieren, wie etwa in Österreich, finde ich haltlos und unehrlich. Die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;echten &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Kulturträger in Österreich sind auch Träger der Toleranz. Wo allerdings mit der Angst der Bevölkerung gespielt wird, wenn vom Verlust der Kultur gesprochen wird, ist im Grunde von der Zeltfest-Kultur die Rede, die namentlich mit der christlichen Tradition verbunden ist. Deren Propagandisten sind denn auch Dampfplauderer und Stammtischrhetoriker. Tiefe Kultur wird durch die Vielfalt nur bereichert, nicht beschnitten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Zudem ist die wirtschaftliche Globalisierung ein bedeutend größeres Problem als die ethnische. Vermischung der Völker gehört nun einmal in das dritte Jahrtausend. Wir können nicht einerseits die Globalisierung ausnützen, um unsere Beutezüge bequem auf die ganze Welt zu verteilen, andererseits aber die Opfer verstoßen. Die Anführung dieses Zusammenhanges ist zwar nicht immer legitim, veranschaulicht aber doch die Doppelmoral der »christlichen Abendlandkultur«.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-4285020502986640997?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/4285020502986640997/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/12/minarette.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4285020502986640997'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4285020502986640997'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/12/minarette.html' title='Minarette?'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-6967490821797032501</id><published>2009-12-10T06:29:00.000-08:00</published><updated>2009-12-10T06:38:08.766-08:00</updated><title type='text'>Unwiderlegbar??</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Eigentlich benütze ich meinen Blog selten dafür, über Erlebtes zu berichten. Jetzt aber lege ich doch einmal eine kleine Erfahrung dar. Wie kommt es, dass sehr viele Menschen (die gewiss nicht besonders bekannt oder populär sind) hinter ihre kleinen Textchen oder auf ihren Homepagechen ihre Mailadressen schreiben? Man könnte doch annehmen, dies geschehe, weil sie Nachrichten (Anfragen, Lob, Kritik usf.) erwarten. Dann aber müssten sie auch antworten, denke ich. Wenn dem aber nicht so ist, kann es einige Gründe geben: War ich vielleicht zu wenig freundlich? Ach was, Blödsinn, ich bin immer freundlich! War meine Nachricht dergestalt infantil, dass sie ignoriert werden kann? Vielleicht. Aber wenn sie schon so primitiv ist, dann könnte doch zumindest eine primitive Antwort erfolgen. Umso besser, wenn da jemand gar nicht nachdenken muss, bevor er/sie antwortet. Oder, und mit dieser Argumentation kann ich es - bis mir entgegnet wird - bewenden lassen, meine Argumente sind unwiderlegbar, jedes Lob so stark, dass es gar keiner Bestätigung mehr bedarf und jede Kritik dergestalt niederschmetternd, dass ihr nicht entgegnet werden kann. Ist es nicht so, meine Freunde...?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-6967490821797032501?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/6967490821797032501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/12/unwiderlegbar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/6967490821797032501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/6967490821797032501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/12/unwiderlegbar.html' title='Unwiderlegbar??'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-5565322452076381298</id><published>2009-11-20T01:36:00.000-08:00</published><updated>2010-09-12T09:55:57.202-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Briefe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Spanisch'/><title type='text'>El mito de las cartas</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Para poder entender las cartas es necesario lejarse de la vida »práctica« y derrotar la fea luz que no permite ver el esplendor tierno del caos y de lo que no tiene legitimación &lt;span style="font-style: italic;"&gt;práctica&lt;/span&gt;. El aspecto romántico de las cartas es muy más grande que todo lo demás. Hay unos pensamientos públicos que nos dicen que sería una carta, pero solo ven el sobre y las hojas, quizá las informaciones pero nada más. Por un lado nos dicen que el hombre tenga alma, pero por el otro que las cartas no. Es un crimen contra la emoción, contra la sensación, en el último aspecto es un crimen contra sí mismo... Por eso dejamos de derrotar correos privatizándolo (tal como privatziación se pudiera utilizar sinónimamente a derrota en general, pero no es éste el espácio adeguado para hablar de eso). Cada carta es un regalo santo, un misterio sin igual. ¡Busquen magía y la encontrarán!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-5565322452076381298?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/5565322452076381298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/11/el-mito-de-las-cartas.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/5565322452076381298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/5565322452076381298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/11/el-mito-de-las-cartas.html' title='El mito de las cartas'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-5527445892356236353</id><published>2009-11-16T05:13:00.001-08:00</published><updated>2010-09-12T09:56:23.326-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Religion'/><title type='text'>Kruzifix-Verbot an öffentlichen Schulen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Es ist zunächst einmal wirklich köstlich, dass sich in Österreich gerade die ÖVP dafür verantwortlich fühlt, nunmehr diese »unmenschliche« Entscheidung der Europäischen Union zu beklagen und in populistischer Meinungskultur die katholische Grundhaltung des typischen Österreichers, zumal des potentiellen ÖVP-Wählers, dazu ausnützt, für die eigene Sache Stimmung zu machen. In der Tat ist es unterhaltsam, wenn die größten EU-Propagandisten sich nun einer Entscheidung gegenüber sehen, die auch durch gewagteste populistische Kniffe nicht zu übermalen sein wird, zumal sie dem traditionellen Programm der Partei und den Grundgedanken vieler potentieller ÖVP-Wähler gegenübergestellt ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Absurd und selbst pervers ist indessen, dass die diversen christlichen/katholischen Kreise sich scheinbar immer der ÖVP zugeordnet fühlten und augenscheinlich mit der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;unchristlichen&lt;/span&gt; Wirtschaftspolitik der Europäischen Union und der ihr untertänigen konservativen, christlichen Parteien keinerlei Probleme hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu der Entscheidung selbst Folgendes: Die Trennung von Religion und Kirche ist schon von ihrer Natur her nirgends dergestalt notwendig, als in der Schule! Bildung lebt von kritischem Hinterfragen und darf nicht von dogmatisch übermittelten Annahmen übervorteilt werden. Zudem stellt ein Kruzifix gleichsam die Annahme dar, der christliche Glaube sei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;definitiv&lt;/span&gt; der einzig wahre Glaube, weil er als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;definitive&lt;/span&gt; Grundlage an den Wänden hängt. Ein solches Vorgehen ist eine offene (und dumme) Beleidigung allen Andersgläubigen gegenüber.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-5527445892356236353?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/5527445892356236353/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/11/kruzifix-verbot-offentlichen-schulen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/5527445892356236353'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/5527445892356236353'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/11/kruzifix-verbot-offentlichen-schulen.html' title='Kruzifix-Verbot an öffentlichen Schulen'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-144321325744829203</id><published>2009-10-31T06:27:00.001-07:00</published><updated>2009-10-31T06:31:25.309-07:00</updated><title type='text'>A Norkys</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/Suw7j1sBY4I/AAAAAAAAACM/eKYOVFqfzXg/s1600-h/NORKIS+Y+ESCITURA+QUIR%C3%8DLA.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/Suw7j1sBY4I/AAAAAAAAACM/eKYOVFqfzXg/s400/NORKIS+Y+ESCITURA+QUIR%C3%8DLA.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5398755540203561858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dando las gracias a Norkys Batista (cara) y Hadžem Hajdarević (poema).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-144321325744829203?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/144321325744829203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/norkys.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/144321325744829203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/144321325744829203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/norkys.html' title='A Norkys'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/Suw7j1sBY4I/AAAAAAAAACM/eKYOVFqfzXg/s72-c/NORKIS+Y+ESCITURA+QUIR%C3%8DLA.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-4506563133514119850</id><published>2009-10-30T12:31:00.000-07:00</published><updated>2010-09-12T09:56:49.710-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fußball'/><title type='text'>Überlegungen zum Österreichischen Fußball-Nationalteam</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wer mich kennt oder liest, wird wissen, dass ich nicht eben ein besonderer Patriot bin. Dem gemäß weiß ich auch nicht, warum ich gerade Anhänger des Österreichischen Fußball-Nationalteams sein sollte, allein weil ich ein Österreicher bin. So viele Österreicher mit so vielen Träumen und Mentalitäten können sich wohl nach einer Verbindung sehnen, kaum aber dieselbe Leidenschaft für &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;eine &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Mentalität, einen Traum entwickeln.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Trotz dieser Erwägungen gibt es Fragen zum Österreichischen Fußball-Nationalteam, die mich beschäftigen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Der &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"  style="font-family:georgia;"&gt;sogenannte&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; »Weg der Jugend« findet allerseits Anerkennung und scheint auch in der Tat eine verheißungsvolle und ehrwürdige Strategie zu sein. Wenn allerdings das Durchschnittsalter des Teams in einem Zeitraum von knapp zehn Jahren durchwegs unter 25 liegt, so kann man durchaus die Frage einwerfen, ob junge Spieler an die internationale Klasse herangeführt, oder allein aufgebaut, um zugunsten einer jüngeren Generation wiederum ersetzt zu werden. Prognostizierte man zahlreichen damals 18-, 19-, 20-Jährigen Talenten große Karrieren und begrüßte man deren Heranführung an den Kader, so findet man jene Spieler in ihrer vermeintlichen Blütezeit kaum noch in den &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"  style="font-family:georgia;"&gt;Einberufungslisten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wie kommt es darüberhinaus, dass Spieler nach zwei, drei ansprechenden Ligaspielen in das Team berufen werden, während andere durchaus talentierte und konstante Spieler konsequent, von Teamchef  zu Teamchef ignoriert werden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Noch zahlreiche Fragen bestünden, aber, wie gesagt: Was liegt mir am österreichischen Team mehr als am &lt;/span&gt;&lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_2"  style="font-family:georgia;"&gt;Chilenischen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-4506563133514119850?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/4506563133514119850/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/uberlegungen-zum-osterreichischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4506563133514119850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4506563133514119850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/uberlegungen-zum-osterreichischen.html' title='Überlegungen zum Österreichischen Fußball-Nationalteam'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-6351904909541834657</id><published>2009-10-25T02:01:00.001-07:00</published><updated>2010-09-12T09:57:12.646-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fußball'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romat'/><title type='text'>Der Fußball als Beleg des romantischen Materialismus...</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Der Fußball kann als bedeutsames Beispiel herangezogen werden, das die Kohärenz des &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;romantischen Materialismus&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; untermauert. Man kann ihn schließlich reduzieren auf sein ureigenstes und einfachstes Prinzip: Der Ball muss so oft als möglich in das eine und so selten als möglich in das andere Tor. Unter Berücksichtigung der Regeln (ebenfalls kein komplexes Unterfangen) wurde damit alles gesagt, was im Fußball unumstößlich ist. Wenn man aber fragt, ob denn damit alles gesagt worden sei, was über ihn zu sagen sei, so muss man entegnen, dass man hunderte Folianten allein damit füllen könnte, eine einzelne Fußballkultur hinreichend zu beschreiben. Wollte man alle Aspekte des Fußballsports miteinbeziehen, so würden die Papiervorräte nicht reichen, um innerhalb einer entsprechenden Periode alles festhalten zu können, was bis dahin bekannt ist. Alle Facetten, die uns bewegen, treten auch im Fußballsport in den Vordergrund.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;So lange nun die einen meinen, Fußball sei nur ein profanes Spiel, so lange stehen auf der anderen Seite, die das grenzenlose Wesen des Spiels begreifen. Hier nun gerät der romantische Aspekt des vermeintlich materialistischen Spiels zum Tragen. Kann man auch das Dribbling eines Flügelstürmers ganz nüchtern erläutern und es auf Athletik und Übung zurückführen, so drängen sich in uns doch Bilder von Magie und Übermenschlichkeit auf, die von den mythischen Gesängen der Fans und allfälligen Flutlichtern noch verstärkt werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Im Übrigen kann es sich dergestalt auch mit allen anderen Phänomenen verhalten. Briefe können zu geheimnisvollen Verbindungen reifen, selbst Lupengläser können eine solche Faszination auf entsprechende Personen ausüben, die sie glauben macht, das größte Geheimnis menschlicher Schaffenskraft in ihren Händen zu halten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:georgia;" &gt;Wenn wir von allem das Licht des Mythos wegnehmen, so wird nichts mehr seinen Schein auf uns werfen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;w:donotoptimizeforbrowser style="font-family: georgia;"&gt;  &lt;/w:donotoptimizeforbrowser&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */ @font-face  {font-family:Georgia;  panose-1:2 4 5 2 5 4 5 2 3 3;  mso-font-charset:0;  mso-generic-font-family:roman;  mso-font-pitch:variable;  mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal  {mso-style-parent:"";  margin:0cm;  margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:12.0pt;  mso-bidi-font-size:10.0pt;  font-family:Georgia;  mso-fareast-font-family:"Times New Roman";  mso-bidi-font-family:"Times New Roman";  mso-ansi-language:DE;} @page Section1  {size:612.0pt 792.0pt;  margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;  mso-header-margin:36.0pt;  mso-footer-margin:36.0pt;  mso-paper-source:0;} div.Section1  {page:Section1;} --&gt;&lt;/style&gt;&lt;i  style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps;font-size:12px;"  lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-6351904909541834657?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/6351904909541834657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/der-fuball-als-beleg-des-romantischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/6351904909541834657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/6351904909541834657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/der-fuball-als-beleg-des-romantischen.html' title='Der Fußball als Beleg des romantischen Materialismus...'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-6229493569927227456</id><published>2009-10-25T01:57:00.000-07:00</published><updated>2010-09-12T10:01:41.957-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bild'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/SuQTPr7AwHI/AAAAAAAAACE/ecjJ8BdcKzM/s1600-h/Rojo+amanecer.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/SuQTPr7AwHI/AAAAAAAAACE/ecjJ8BdcKzM/s400/Rojo+amanecer.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5396459413705900146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;El »rojo amanecer« ilumina la ciudad&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-6229493569927227456?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/6229493569927227456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/el-rojo-amanecer-ilumina-la-ciudad.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/6229493569927227456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/6229493569927227456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/el-rojo-amanecer-ilumina-la-ciudad.html' title=''/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/SuQTPr7AwHI/AAAAAAAAACE/ecjJ8BdcKzM/s72-c/Rojo+amanecer.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-545770068166514887</id><published>2009-10-12T05:02:00.000-07:00</published><updated>2010-09-12T10:02:00.387-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sprache'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erfindung'/><title type='text'>T'Suilengo Kurzgrammatik</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Wer kennt es nicht, das Sprichwort: »W&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;er etwas sagen möchte, der soll seine Sprache erfinden!« Daran habe ich mich gehalten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/StMbSdHN0oI/AAAAAAAAABs/K8mbz0d3APo/s1600-h/004.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 309px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/StMbSdHN0oI/AAAAAAAAABs/K8mbz0d3APo/s400/004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5391683182759105154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/StMbnDXHj5I/AAAAAAAAAB0/h6pq9FBRCjg/s1600-h/005.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 309px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/StMbnDXHj5I/AAAAAAAAAB0/h6pq9FBRCjg/s400/005.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5391683536623734674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/StMb2QSSoBI/AAAAAAAAAB8/yR3ZExs0MfY/s1600-h/006.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 309px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/StMb2QSSoBI/AAAAAAAAAB8/yR3ZExs0MfY/s400/006.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5391683797791186962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-545770068166514887?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/545770068166514887/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/tsuilengo-kurzgrammatik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/545770068166514887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/545770068166514887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/tsuilengo-kurzgrammatik.html' title='T&apos;Suilengo Kurzgrammatik'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/StMbSdHN0oI/AAAAAAAAABs/K8mbz0d3APo/s72-c/004.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-4905787385238222000</id><published>2009-10-08T02:50:00.001-07:00</published><updated>2009-10-08T02:52:05.183-07:00</updated><title type='text'>Krautsalat</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/Ss22FlYw0ZI/AAAAAAAAABk/UycK10ygvmc/s1600-h/Krautsalat.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 398px; height: 164px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/Ss22FlYw0ZI/AAAAAAAAABk/UycK10ygvmc/s400/Krautsalat.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5390164536083927442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-4905787385238222000?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/4905787385238222000/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/blog-post_08.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4905787385238222000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/4905787385238222000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/blog-post_08.html' title='Krautsalat'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/Ss22FlYw0ZI/AAAAAAAAABk/UycK10ygvmc/s72-c/Krautsalat.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-1111194121057615930</id><published>2009-10-08T02:26:00.000-07:00</published><updated>2010-09-12T10:01:18.560-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romat'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskordianismus'/><title type='text'>Auszug aus der Schrift</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Silvestra, die Wunderschöne und Unvergleichliche, wusste von keinem Abfalleimer auf ihrer Lieblingsbirke, als allein den, den sie »Anton Petrus Friedrich Abel XXVI.« zu nennen pflegte. Mit Anton Petrus Friedrich Abel XXVI., allein, unterhielt Silvestra, die Wunderschöne und Unvergleichliche, eine bessere Freundschaft als zu allen anderen Abfalleimern auf allen anderen Birken (was wenig verwunderte, hatte die Katze Minka Mariza ihre Lieblingseidechse Sonja doch hin und wieder vor der verheerenden Wirkung von Wattebällchen gewarnt). Jedenfalls bezeichnete Silvestra, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;die Wunderschöne und Unvergleichliche, das faszinierende Phänomen vom Wind verwehter Federhalter zuweilen als »Mrikurelkilikutze«. Die auf den ersten Blick eindeutig scheinende Etymologie des Ausdruckes verliert an Klarheit, wenn man sich erinnerlich macht, dass Silvestra, die Wunderschöne und Unvergleichliche, mit dem südfriesischen Kulturgut nur mäßig vertraut ist, zumal sie mindestens zwei Schuhe bindet, wenn sie ohne Stiletti ihr Haus verlässt. Aber kommen wir wieder zurück zu Alfreds Dudelsack: Laut dem vertrauenswürdigen Urteil einiger zufällig vorbeigekommener Neuseeländischer Touristen deuten die Krallen- und Bissspuren auf der Wasseroberfläche eindeutig auf die Beteiligung einer Waldschnecke hin. Silvestra, die Wunderschöne und Unvergleichliche, hatte aber bereits seit einigen Minuten eine unerklärliche Angst vor Betonmischern und Schmetterlingen entwickelt, weshalb sie lieber nicht schwimmen gehen wollte. Maximilian, der Feldhase beobachtete alles aus einer unsicheren Entfernung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Aus dem Buch »Darlegungen des Feigenkaktusses«, Kapitel 1971: Was Meinhard Meineid zu erzählen nie notwendig hielt). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-1111194121057615930?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/1111194121057615930/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/auszug-aus-der-schrift.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/1111194121057615930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/1111194121057615930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/auszug-aus-der-schrift.html' title='Auszug aus der Schrift'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-2581784109118010551</id><published>2009-10-07T05:29:00.000-07:00</published><updated>2009-10-07T05:31:33.667-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/SsyKCRwDIaI/AAAAAAAAABc/1mzG7aRNwls/s1600-h/Vorschlag+f%C3%BCr+Plakat+neu+oranger+Rahmen.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 226px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/SsyKCRwDIaI/AAAAAAAAABc/1mzG7aRNwls/s320/Vorschlag+f%C3%BCr+Plakat+neu+oranger+Rahmen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5389834625784947106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-2581784109118010551?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/2581784109118010551/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/blog-post.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/2581784109118010551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/2581784109118010551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/10/blog-post.html' title=''/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Ssqi3rs2R-8/SsyKCRwDIaI/AAAAAAAAABc/1mzG7aRNwls/s72-c/Vorschlag+f%C3%BCr+Plakat+neu+oranger+Rahmen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-5109692806650898659</id><published>2009-09-28T09:33:00.000-07:00</published><updated>2010-09-12T10:00:56.241-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><title type='text'>Desaströse Wahlergebnisse</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Ich finde keine andere Möglichkeit, auf das was ich höre und sehe zu reagieren als mit Entsetzen. Die Ergebnisse in Österreich und Deutschland sind nicht allein beschämend, sondern durchwegs beängstigend. Die Idee eines gerechten und schönen Europa geht zugunsten des rechten Lagers verloren, die vermeintlichen Rechtsstaaten Österreich und Deutschland gehen immer mehr zu &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rechts-&lt;/span&gt;Staaten über. Immer mehr Menschen sagen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ja! &lt;/span&gt;zu einer chauvinistischen, ignoranten und menschenverachtenden Politik der Ausgrenzung und der ausschließenden Meinungen. Immer mehr Menschen verschließen die Augen vor den Reizen und Köstlichkeiten, die ein friedliches Zusammenleben der Völker und Kulturen auf der Erde ermöglichte. Immer mehr Menschen verschließen die Augen vor der Gerechtigkeit, die uns aufträgt, unsere Verantwortung (zumal unsere eigene Schuld!!) gegenüber der ganzen Welt wahrzunehmen. Grenzen sind willkürlich gezogene Linien und trennen nur die einen Menschen von den anderen. Dennoch sind wir allein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ein Volk&lt;/span&gt;, dem es umso besser geht, je mehr wir unsere Verantwortung ernst nehmen und der Gerechtigkeit Rechnung tragen. Chauvinismus, Rassismus und Nationalismus stehen einer besseren Welt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;für alle&lt;/span&gt; im Weg und sind niemals entsprechende Mittel, auch nur irgendeine Facette im Zusammenleben zu verbessern! Pervers auch die von der rechten Seite gezogenen Verknüpfungen mit dem Christentum, mit der christlichen Kultur, die es zu schützen gelte. Zum einen sehe ich diese Verknüpfungen allein in der Tradition vulgärer Zeltfestgesänge und abstoßender Trinkgelage; zum anderen ist dieser Zusammenhang allenfalls unter Berufung auf den Katholizismus legitim, der sich allzu oft mit rechtem Gedankengut vermengte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits ließ sich die Sozialdemokratie in Deutschland und Österreich nicht davon abhalten, sich ihr eigenes Grab zu schaufeln. Eine sozialdemokratische Partei, die mit allen Mitteln sucht, ihr marxistisches Erbe und die Verwandschaft mit dem Kommunismus zu leugnen und sich stattdessen rechtsnationalen Parteien annähert und von konservativen Ideen infiltriert wird, hat in meinen Augen jedwede Glaubwürdigkeit verloren, die auch von profillosen Kandidaten nicht zurückgewonnen werden kann. Dieser »Larifari-Kurs«, in den sich die »sozialdemokratischen« Parteien in den letzten Jahren manövriert haben, ist in Wahrheit der Mangel eines ernst zu nehmenden Kurses und somit letztlich das Ende der Sozialdemokraten. Was verbleibt ist allein ein Gespenst, das von wenigen nostalgischen und ratlosen Wählern am Leben erhalten wird, die erkennen, dass die heutige Generation der Sozialdemokraten zwar nichts bewegen, dafür aber immerhin nur wenig falsch machen könne.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-5109692806650898659?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/5109692806650898659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/09/desastrose-wahlergebnisse.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/5109692806650898659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/5109692806650898659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/09/desastrose-wahlergebnisse.html' title='Desaströse Wahlergebnisse'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-1661272161830233925</id><published>2009-09-23T05:46:00.000-07:00</published><updated>2010-09-12T10:00:33.178-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Romat'/><title type='text'>Romantischer Materialismus</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Der romantische Materialismus sucht die zwei großen menschlichen Leidenschaften, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Erkennen &lt;/span&gt;und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Empfinden &lt;/span&gt;zu einer bekömmlichen Synthese zu vereinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der einen Seite drängt der materialistische Aspekt nach Wahrheit und erkennt die immer mehr in der Materie selbst. Immer mehr Phänomene können durch die Wirkung der Substanz erklärt werden, wodurch zahlreiche Mysterien ausgelöscht werden. Die konsequente Weiterführung dieser Haltung könnte letztlich zur Reduktion der ganzen Welt auf kalkulierbare, biochemische Prozesse führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wider das Wissen bzw. die Überzeugung, dass der Gang der Welt durch materielle Bedingungen gekennzeichnet und folglich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;determiniert &lt;/span&gt;ist, wird mit der romantischen Komponente ein magischer Trick eingeführt. In der starken Romantik existiert weder Wahrheit noch Lüge, denn die Wahrheit ist dem Menschen nicht zuträglicher, als es die Lüge oder zumindest die verschwommene Wahrnehmung der Wahrheit ist. Wir können also selbst sagen, der romantische Materialismus (oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aufgeklärte Romantik&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Chaos-Materialismus&lt;/span&gt;) beruht auf der Annahme eines mechanistischen Weltbildes, das durch die Materie selbst zu einem romantischen Ansatz gedrängt wird. Dadurch wird der romantische Materialismus zu einem durchwegs relativistischen. Er trägt uns nämlich auf, alles in einem romantischen, magischen Lichte zu gewahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die materialistische Gestalt ist der pragmatische Boden des Gedankens. Mein Verstand führt mich mit meinem Überlegen zu der Annahme, dass die Welt mit allen Mitwirkenden einem mechanistischen, deterministischen Prinzip folge. Das Erste bedingt das Zweite und dieses ist die Ursache für das Dritte. Diese Überzeugung muss nun aber nicht mit der Feststellung gleichgesetzt werden, dass somit alles Menschliche verfalle und wir alle einem fatalistischen Handeln folgen sollten. Vielmehr hindert uns das Fatum daran, dergestalt zu leben. Wir wollen die Liebe nicht auf biochemische Prozesse reduzieren. Je mehr wir aber von deren Wahrheit überzeugt sind, desto mehr sind wir gezwungen, die Liebe (oder ähnlich geartete Phänomene) durch unsere Kreativität und Leidenschaft (und unseren Hang zum Selbstbetrug) zu mythologisieren und das Mysterium &lt;span style="font-style: italic;"&gt;künstlich&lt;/span&gt; herbeizuführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der materialistische Aspekt als der analytische, »prosaische« gelten kann, so mag man den romantischen Aspekt als den synthetischen, »lyrischen« auffassen, der durch seine ganze Natur zu verzaubern sucht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-1661272161830233925?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/1661272161830233925/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/09/romantischer-materialismus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/1661272161830233925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/1661272161830233925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/09/romantischer-materialismus.html' title='Romantischer Materialismus'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-5940649553816719771</id><published>2009-09-23T02:24:00.000-07:00</published><updated>2009-09-23T02:30:49.160-07:00</updated><title type='text'>Fünf Aphorismen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der Diskordianismus&lt;/span&gt; – Diese Strömung – und ich habe sicherlich die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Autorität&lt;/span&gt;, sie dergestalt zu bezeichnen – hat gegenüber allen anderen Gemeinschaften und Ideologien den größten Vorteil, dass ihre Stichhaltigkeit und innere Richtigkeit kaum zu widerlegen ist. Im Gegensatz zu anderen Ideen kann sie sogar bewiesen werden. Je widersprüchlicher die Inhalte des Diskordianismus sind, je weiter die Meinungen auseinanderreichen, desto stärker wird die Bewegung. Indes kann es vermeintlich nicht ihr Ziel sein, möglichst viele Anhänger zu finden, die in möglichst vielen Punkten dieselben Meinungen vertreten, als es sich sonst mit Glaubensgemeinschaften oder Gesinnungen verhält. Vielmehr ist genau diese Eintracht das große Gegenteil ihrer Idee. In diesem großen Paradoxon ist diese Sammlung von Irrsinn und Genialität, von Paradoxem und Erfrischendem eingebettet. Und auch die zuweilen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aneristische&lt;/span&gt; Logik wird in vielen Punkten nicht umhin können, ihr zu Folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ist Privatisierung Diebstahl?&lt;/span&gt; – Der Sonnenkönig Louis XVI. wird häufig mit den Worten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;L’état, c’est moi&lt;/span&gt; zitiert, die heute als Inbegriff absolutistischen Staatsverständnisses gelten. Wie, allein, müssten wir diesen Spruch korrigieren, so dass er sich auf die Demokratie bezöge? Ich höre es schon rufen: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;L’état, ce sommes nous&lt;/span&gt;! Wer, wenn nicht das gesamte Volk, solle denn den Körper des Staates in einer Demokratie bilden? Wenn aber wir der Staat sind, so ist auch alles, was staatlich ist unser, ebenso als der Öffentlichkeit gehört, was als öffentlich deklariert wird. Wir sehen schon das glühende Unrecht. Einzelne dürfen nicht verscherbeln, was allen gehört. Gewiss wird man entgegnen, es sei doch das Wesen der Demokratie, Stellvertreter zu wählen, die für das Volk seinen Willen erfüllen; man wird argumentieren, dass wir ja in keinem System der direkten Demokratie leben und dass unzählige Entscheidungen gefällt werden, ohne dass die Legitimität dieses Umstandes angezweifelt würde. Zunächst kann man das große Wort &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Besitz ist Diebstahl&lt;/span&gt; dagegen einwerfen. Gewiss ist das eine reißerische Einschätzung und wird heute in unserer »besitzenden« Welt nicht mehr toleriert. Doch aber wurde jeder Besitz einmal genommen. Solange es der Staat ist, der besitzt, gebraucht er seinen Besitz für seine Ziele, die – weil ja letztlich wir der Staat sind – die Gesundheit der Volkswirtschaft betreffen sollen. Besitz von Privaten wird hingegen für betriebswirtschaftliche Zwecke verwendet. Damit verliert das private Vermögen eigentlich seine Legitimität, zumal häufig volkswirtschaftliche Probleme mit der Privatisierung verbunden sind. Darüber hinaus gerät privater Besitz schnell zum Objekt von Spekulationen und zwar umso mehr, je wertvoller der Besitz ist. Somit wird das Gut nicht nach dem Gebrauchswert, sondern nach einer möglichen Rentabilität am Wertpapiermarkt eingeschätzt. Wenn denn nun wir der Staat sind, so wollen wir – als Kollektiv – wohl auch nur bestimmen, was uns zuträglich ist. Es ist das allein keineswegs, wenn einstmals staatlich geführte Unternehmen nunmehr &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vernünftiger &lt;/span&gt;und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;rentabler &lt;/span&gt;arbeiten. Ganz im Gegenteil: Das alles bestimmende Räderwerk von Angebot und Nachfrage instruiert die Wege. Wenn es Kürzungen gebietet, wird gekürzt. Dem Staat in weiten Teilen die Macht zu nehmen, sozial und gerecht zu sein – das ist Diebstahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nieder mit den Grenzen!&lt;/span&gt; – Dergestalt zu rufen gerät man häufig in Versuchung, wenn man einerseits der Reize und Schönheiten fremder Kulturen und Persönlichkeiten, andererseits aber der chauvinistischen und selbstherrlichen Natur vieler Menschen gewahr wird. Man weiß sodann nicht, ob jenen mit Argwohn oder Mitleid zu begegnen sei. Sind sie es doch, die zuweilen mit Stolz, zuweilen aus Ignoranz, dem Gedanken &lt;span style="font-style: italic;"&gt;einer Welt&lt;/span&gt; einen unüberwindlichen Riegel vorschieben, der selbst den Blick zu den Ausgeschlossenen verwehrt. Dann aber wird Bedauern zum Ausdruck unserer Augen und wir sehen, dass jene Getäuschten die schönsten Gedichte in den Augen der Fremden nicht zu lesen und die schönsten Gemälde in deren Worten nicht zu erkennen vermögen. Die Grenzen niederreißen? Ja sagt mir die Vernunft, die hier als Dienerin meiner Emotionen auftritt: Wo Grenzen sind, wird Ungerechtigkeit herrschen. Sie legitimieren den Besitz und entziehen ihn der gerechten Verteilung. Sie fördern Chauvinismus und Ignoranz, auch solange sie in den Seelen weiterleben. Sie behindern unser Selbstverständnis als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ein Volk&lt;/span&gt;, das niemanden ausschließt, der dieses Verständnis für sich pflegt. Sie provozieren Zusammenschlüsse, die deren Grenzen umso deutlicher ziehen. Die Grenzen niederreißen? Nein sagt mir denn die Emotion: Geraten wir doch erst durch den steten Widerspruch und stetes Zusagen zu unserer Persönlichkeit. Liebe ich doch das Wort und bin auch unter denen, welche die Zahlen lieben. Lieben wir doch das Fremde und schätzen die Grenzen, weil sie uns ein Tor darstellen, das wir durchschreiten dürfen. Lieben wir doch die Völker hinter den Grenzen und heben zuweilen ihre Fahnen, während wir uns der unseren schämen. Wie also fort? Hin zu einer Welt, in der wir Grenzen lächelnd anerkennen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Liebe&lt;/span&gt; – Liebe ist kein Verdientst, sondern eine Gnade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Diskussion und Disputation&lt;/span&gt; – Das Postulat, die Demokratie funktioniere nicht, scheint mir hinlänglich belegt. Aus dem schlechterdings endlosen Schatz der Argumente will ich nun eines auswählen: Die Demokratie unserer Form unterdrückt ein gesundes Klima der Diskussion und Disputation, anstatt es zu fördern, zumal es der Herdennatur des Menschen widerspricht. Eine ideale Demokratie kann nicht funktionieren, ohne dass das Volk, das per definitionem die Regentschaft trägt, seine Meinung unentwegt überdenkt und durch gegenseitigen Austausch bereichert. Unsere »demokratischen Führer« scheinen diesen Austausch aber keineswegs forcieren zu wollen, sondern suchen vielmehr nach den geeignetsten Trichtern, die sich eignen mögen, Meinungen in die Menschen zu füllen. Gewiss gibt es Diskussion und Disputation, aber nur nach freien Gesetzen. Nur derjenige diskutiert, der es auch tun möchte. Die Regeln einer Diskussion werden selten festgelegt und noch seltener eingehalten. So geraten geplante Diskussionen zu rhetorischen Anstrengungen von wenigen Gehörten und spontane Gespräche zu unbedeutendem Geplauder einer Minderheit. Es ist für die einen gleichsam ein Kampfgespräch, das dem Eigeninteresse entwächst, für die anderen ein schöner Zeitvertreib.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-5940649553816719771?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/5940649553816719771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/09/funf-aphorismen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/5940649553816719771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/5940649553816719771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/09/funf-aphorismen.html' title='Fünf Aphorismen'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2779340522241341481.post-5096591315641534087</id><published>2009-09-23T02:01:00.000-07:00</published><updated>2011-08-09T06:48:42.907-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Philosophie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskordianismus'/><title type='text'>Fragen zur Existenz</title><content type='html'>&lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:hyphenationzone&gt;   &lt;w:donotoptimizeforbrowser&gt;  &lt;/w:donotoptimizeforbrowser&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */ @font-face  {font-family:Georgia;  panose-1:2 4 5 2 5 4 5 2 3 3;  mso-font-charset:0;  mso-generic-font-family:roman;  mso-font-pitch:variable;  mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal  {mso-style-parent:"";  margin:0cm;  margin-bottom:.0001pt;  mso-pagination:widow-orphan;  font-size:12.0pt;  font-family:"Times New Roman";  mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1  {size:595.3pt 841.9pt;  margin:35.95pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt;  mso-header-margin:35.4pt;  mso-footer-margin:35.4pt;  mso-paper-source:0;} div.Section1  {page:Section1;}  /* List Definitions */ @list l0  {mso-list-id:1384409630;  mso-list-type:hybrid;  mso-list-template-ids:-1819624260 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l0:level1  {mso-level-tab-stop:36.0pt;  mso-level-number-position:left;  text-indent:-18.0pt;} ol  {margin-bottom:0cm;} ul  {margin-bottom:0cm;} --&gt;&lt;/style&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;Die Frage nach der Existenz irgend gearteter Stoffe wird wohl niemals vollends zu beantworten sein, zumindest wird immer ein Zweifel bestehen, ob etwas wirklich existent sein kann. Es ist bekannt, dass wir letztlich kein Mittel zur unmittelbaren Erfahrung als unsere Sinnesorgane haben und dass hierin der große Fehler bestehen kann. Wir können nicht sagen, wir sähen einen Stein und belegten seine Existenz damit, dass wir ihn berühren und auch fühlen. Es ändert sich schließlich die Methode nicht und letztlich das Mittel genauso wenig. Ich möchte mich allerdings nicht länger in der Beantwortung dieser Frage zerhacken, sondern vielmehr schließen, dass es jedenfalls relative Existenz gibt. Alles, das wir bezeichnen und zu gewahren, fühlen oder hören meinen, hat in uns – unabhängig von der Frage, ob wir selbst, zumindest stofflich, existieren – eine eigenständige Existenz, wenn wir gleich nicht urteilen können, ob ein absolutes Vorhandensein, so es besteht, dieselbe oder eine andere Form hat. Diese eine spezifische, relative Existenz besteht ja allein in dem Individuum und hat sich folglich von seiner absoluten Position gelöst. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;Man gerät hierin in die Nähe einer Idee der baskischen Mythologie, welche die Existenz aller bezeichneten Dinge anerkennt. Diesem Postulat möchte auch ich folgen. Alles was einen Namen trägt und folglich &lt;i&gt;bezeichnet wurde&lt;/i&gt;, verfügt zumindest über eine relative Existenz im Bezug zu dem Bezeichnenden. Das Attribut &lt;i&gt;relativ&lt;/i&gt; beschreibt der Grammatik nach allein die Art der Existenz, vermag aber sein Dasein nicht zu leugnen, wenn nicht genau das sein Inhalt ist: eine negative Existenz. Ein stoffliches Dasein kann folglich allein nicht bewiesen werden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;Und überhaupt ergeben sich hieraus verschiedene neue Probleme. Bedenken wir die Zahlen. Worin besteht folglich die Existenz und weiter die Identität einer einzelnen Ziffer? Dieses Problem kann im Allgemeinen auf viererlei Art und Weise gelöst werden:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ol style="margin-top: 0cm;" start="1" type="1"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;Jede einzelne Zahl, die in irgendeinem      Zusammenhang irgendwo vorkommt, hat eine eigene, individuelle Existenz.      Folglich hätte die Eins, die diesen Absatz bezeichnet, ein eigenes Sein      unabhängig von allen anderen Ziffern. Ein Problem das sich daraus ergibt,      ist die Frage, ob auch die entsprechende Ziffer einer Kopie dieses Zettels      dieselbe Existenz sei. Ich würde diese Frage negieren, zumal die      Definition ihres Bestehens schon eine &lt;i&gt;gemeinsame&lt;/i&gt; Identität      ausschließt.&lt;span style=""&gt;      &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;    &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;&lt;br /&gt;    &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;Jede Ziffer erhält ihre Existenz erst durch      eine genaue &lt;i&gt;mathematische&lt;/i&gt; Herkunftsgeschichte (jede andere Herkunft      verfügt gemäß dem Kausalitätsprinzip freilich auch über eine Geschichte;      dieser und der erste Punkt fallen also teilweise zusammen). Die Ziffer &lt;i&gt;7&lt;/i&gt;      in der Zahl &lt;i&gt;2,142857&lt;/i&gt;… erhält ihre eigenständige Existenz allein      dadurch, dass sie der Division der &lt;i&gt;15&lt;/i&gt; mit der &lt;i&gt;7&lt;/i&gt; entstammt. &lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;    &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;&lt;br /&gt;    &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;Es gibt jede Ziffer nur einmal. Demzufolge ist      es dieselbe Ziffer und dieselbe Identität, ungeachtet, ob die Drei hier      als Nummerierung der Absätze, als Ergebnis der Errechnung der      Quadratwurzel der Neun oder als Teil der Kreiszahl besteht.&lt;span style=""&gt;              &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;    &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;&lt;br /&gt;    &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;Durch das Bilden einer Zahl verlieren die      einzelnen Ziffern ihre Existenz und werden zu einem Bund, zu einer      kollektiven Identität und Existenz. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;Durch diese Gedanken ergeben sich wiederum namentlich zwei Probleme. Zunächst ist die Frage nach Anfang und Ende des Lebenszyklus einer Ziffer zu stellen. Welche Handlung bezeichnet genau die Genese einer Zahl? Entsteht sie durch einen Gedanken, aus dem sie resultiert? Bedarf sie der Niederschrift? Diese Frage kann man wohl mit dem Verweis auf Ersteres beantworten. Schwieriger ist indes das Rätsel ihres Endes. Vergeht die Existenz einer Ziffer durch einmaliges Löschen? Dass sie durch das Vergessen ende, ist schon aus dem Grunde nicht wahrscheinlich, dass das Vergessen definitiv ein relativer und häufig stufenloser Vorgang ist. Man kann daraus schließen, dass es, wenn man dieser Theorie Glauben schenkte, Augenblicke gäbe, in der die (auch relative) Existenz der Zahlen nicht klar ist. Man kann aber auch die Position vertreten, dass das Dasein einer Ziffer, die einmal bestanden hatte, nicht auslöschbar ist, wofür schon die einmalige Existenz ausreichen kann. Auf das Kausalitätsprinzip hinweisend kann man auch argumentieren, dass das Sein einer Ziffer durch einen Eingriff in die Struktur der Kausalität (der durch das einmalige Auftreten einer Ziffer gegeben ist) bereits eine unendliche Dimension und sie demnach kein »Ende« hat, zumal ein Ende einer nicht organisch strukturierten Existenz ohnehin kontrovers zu diskutieren ist. Auch organische Existenzen gehen häufig mit emotionalen bzw. rationalen einher, deren Frage nach dem jeweiligen Ende getrennt zu beurteilen ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;Das zweite Problem liegt darin begründet, dass durch die Definition (die existiert, wenn sie bezeichnet wurde), letztlich Wahrheit &lt;i&gt;geschaffen&lt;/i&gt; werden kann. Es ist wohl ein zu kleinlicher Gedanke, als dass er Beachtung finden könnte, aber letztlich werden in jedem Lösungsansatz zur Frage der Existenz von Ziffern Wahrheiten postuliert, die durch ihre Bezeichnung zu existieren beginnen. Dementsprechend ist jede Definition (geworden) richtig, was aber wiederum widersprüchlich ist. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;Zuletzt kann ich nicht umhin, offen zu legen, dass diese Gedanken eher der Freude am Fragwürdigen als aus einer Notwendigkeit oder einer besonderen Ernsthaftigkeit entstanden sind und ich nicht beanspruche, fehlerfrei geschlossen oder jede Methode richtig angewandt zu haben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;J. M. , September 2008&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;font-size:100%;"&gt;Fridericus V, Burokrazija 3174&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Georgia;font-size:10;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2779340522241341481-5096591315641534087?l=5fritz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://5fritz.blogspot.com/feeds/5096591315641534087/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/09/fragen-zur-existenz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/5096591315641534087'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2779340522241341481/posts/default/5096591315641534087'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://5fritz.blogspot.com/2009/09/fragen-zur-existenz.html' title='Fragen zur Existenz'/><author><name>Fridericus V.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02717017211419908132</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
